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Bauma   6.und 20.Mai 2012:         Eb 3/5 und Ed 3/4 zu Gast






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Nebst dem Habersack dampft auch die Ed 3/4 Nr.51 der Dampfbahn Bern als Gastlok ins Zürcher Oberland.

4 solche Maschinen waren praktisch baugleich auf der Seethalbahn im Einsatz.

Im passendem Wagenpark des DVZO finden sich auch die beiden Original Seetalwagen C4 und BC4 , eine ursprünglichen Komposition anno dazumal... träumen sei erlaubt.


Nähere Infos unter www.dvzo.ch



Foto: Daniel Ammann 



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Bergün     1.Juni 2012:                Eröffnung Bahnmuseum Albula





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RhB Fans fiebern schon lange auf dieses Museum hin.

Der Internetauftritt scheint gelungen: frisch, einladend und neugierig.
 
Auf die Eröffnung des Gebäudes samt Kulturschätze darf man sich freuen.



www.bahnmuseum-albula.ch






Brugg   17.Juni 2012:           Tag der offenen Tore Bahnpark Brugg





Dottikon 31.5.2007: die beiden herrlichen Maschinen vereint unterwegs auf der Südbahn.


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Dieses Jahr unter Dampf ab Bahnpark Brugg zu erleben, A 3/5 und C 5/6 mit historischer Komposition.


Nähere Infos folgen ...   www.bahnpark-brugg.ch 


Foto: Daniel Ammann




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Wildegg  8./9.September 2012                Ausstellung im alten Wärterstellwerk Wildegg                





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Nachdem die HO-Module Seon, Lenzburg Stadt und Niederlenz jeweils in ihren Heimatgemeinden ausgestellt wurden, freut es mich, dass nun auch das Modul Wildegg an seinem Ursprungsort betrachtet werden kann.


Auf Einladung des Vereins altes Stellwerk Wildegg der das Original vor dem Abriss bewahrt hat und es liebevoll hegt und pflegt, habe ich meine Zusage gegeben.

Die Tatsache, dass das Modell so in Sichtweite zum prächtig in Richtung Originalzustand (bei dem auch das Modell herangezogen wurde) restaurierten Bahnhof zu stehen kommt , verleiht dem ganzen ein einmaliges Ambiente.


Im Untergeschoss wird zudem eine spezielle Fotoausstellung zum Thema Bahnhof Wildegg gezeigt werden.

Im Treppenaufgang  werden erstmals öffentlich die Vitrinen, mit für Wildegg typischen Exponaten in Massstab 1:87 zu sehen sein.

Im Obergeschoss finden fachmännische Führungen zum Originalstellwerk (siehe Link des Vereins) statt.

Vor dem Gebäude wird das Originalseetalkrokodil De 6/6 15301 zu bestaunen sein.


Weitere Infos folgen ...



Link zum Verein: www.stellwerk-wildegg.ch.vu/






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Die mächtige 241-A-65 passiert soeben das Stellwerk Wildegg


Foto: Daniel Ammann





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22.9.1967: Die De 6/6 15301 vor dem Bahnhof Wildegg

Die mündliche Zusage des Vereins 15301 ist erfolgt, die prächtig aufgearbeitete Maschine wird den Anlass zusätzlich bereichern.

Seit 1983 wird dies das erste Mal sein, dass das Krokodil hierher zurückkehrt!













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11.9.2011        Dampftriebwagen CZm Nr. 31      Fahrt durchs Seetal    Emmenbrücke - Lenzburg



Meines Wissens befuhr dieses Fahrzeug noch nie die Seetalbahn. Das rare Stück ist der einzige noch fahrbare Normalspurtriebwagen Europas!

Die Dampfgruppe Zürich hat ihn nach einer gründlichen Sanierung im Juni 2011 wieder in Betrieb genommen. 

Dank dem Umstand, dass im Seetal dichter Verkehr herrscht, musste des öftern Kreuzungen oder Ueberholungen abgewartet werden. So entstanden an mehreren Orten Fotos sowie Videos die meine Frau aus dem fahrenden Auto heraus filmte.

Lange ist es her, dass ein Extrazug durchs ganze Tal fuhr, seit dem Umbau 2002 kann zudem nur noch Sonntags gefahren werden.Geniessen wir also die Fotos umsomehr!


Alle Fotos: Daniel Ammann







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Baldegg: vor dem herrlich restaurierten Aufnahmegebäude von 1906 findet gerade die Kreuzung statt.









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Gelfingen: den Baldeggersee zum Greifen nah, den Saurer Schnautzenbus von 1953, was für ein Traum! 









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Gelfingen: das Schloss Heidegg als imposante Kulisse im Hintergrund dampft der Triebwagen in voller Fahrt Hitzkirch zu.








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Ermensee: Landwirtschaft soweit das Auge reicht, Aepfel, Mais, Zuckerrüben, Tabak, hier ist die Zeit beinahe still gestanden.








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Beinwil am See: was für ein Sujet, Dampf vor Benzin hat im Kreisel Vortritt! 




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Beinwil am See: das schmucke Aufnahmegebäude passt hervorragend zum historischen Fahrzeug.








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Der Autor weiss aus eigener Erfahrung, die lange Steigung mit über 30 Promille von Mosen herauf, verlangt vom Heizer einiges ab.

Eine kurze Verschnaufspause sei ihm deshalb mehr als gegönnt. 











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Birrwil: Bauernhaus mit Blumen, Apfelbäume und im Hintergrund der Hallwilersee, das Seetal zeigt sich an diesem Spätsommertag von seiner schönsten Seite.









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Boniswil: über die Neubaustrecke, die Landschaftsnarben sind weitgehend verwachsen.








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Seon: hier ist wieder mal eine weitere Kreuzung angesagt.

Sollen wir jetzt den Dampftriebwagen nehmen und umsteigen?








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Lenzburg: bald ist s vorbei mit dem Seetalteil und der seit 1883 bestehende Endpunkt wird aufgehoben.

Es dürfte wohl das letzte Mal gewesen sein, dass hier nach 128 Jahren, Wasser genommen wurde.









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Lenzburg: die Fahrt im Seetal ist zu Ende, der Wasservorrat aufgefüllt, nun gehts weiter nach Hause, ins Depot Zürich.

Dass das Wetter bis zum letzten Foto mitspielte und die drohende Kaltfront just als der Triebwagen das Tal verliess loslegte, war zusätzliches Glück.

Zum Abschluss noch der Link : www.dampfgruppe-zuerich.ch







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STB        Fahrleitungsmast  1908             Boniswil







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Anfangs 1910 sind die Arbeiten praktisch abgeschlossen.

Rechts ist die BBC Dampflok Nr.51 sichtbar, sie brachte die Masten via Wildegg ins Tal.

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Ein spezieller Anlass stellt sicher die Restaurierung des Original Seethalmasten Nummer 67 dar. Die Nummer ergibt sich ab Herzstück Ausfahrweiche Birrwil, Richtung Boniswil. Die Masten wurden von Bahnhof zu Bahnhof neu aufnummeriert. 

Ich möchte hier eine Doku einstellen um den Werdegang eines solchen Projekts aufzuzeigen. Dabei sollen die einzelnen Schritte aufgelistet werden.

Die Tatsache, dass es sich hier um ein Zeuge frühster Pionierarbeit  im Schweizer Eisenbahnwesen handelt ist sicher Grund genug dazu.







Ein kleinwenig Geschichte:


Die damalige Direktion der Seethalbahn beschloss am 6.6.1906 die Elektrifikation ihres ganzen Streckennetzes.

Charles Brown einer der Gründer der Brown Boveri & Co in Baden zeichnete sie mit Plandatum 20.2.1908 eigenhändig, die Höhe betrug 10m wovon rund 2m im Erdreich einbetoniert wurde. Auch übernahm er die Vermessung entlang der Strecke.

Nach den Erfahrungen mit dem Probebetrieb Seebach- Wettingen, fanden sich die beiden Unternehmungen und man beschloss gemeinsam sich dieser neuen Traktionsart des Einphasenwechselstroms zuzuwenden.

Im Verlaufe des Jahres 1908 wurden die genieteten Masten von Baden via Wildegg  kommend aufgerichtet, per Ende Jahr war man in Ballwil angekommen.

1909 fanden diverse Probefahrten Beinwyl - Münster statt.

Am 10. Mai 1910 schaltete man das spezielle Seethalbahnstromsystem von 5500Volt/25 Hertz auf dem Abschnitt von Wildegg bis Münster auf.

Das gesamte Streckennetz war per 1.10.1910 bis Emmenbrücke fertig umgestellt und in Betrieb.

Am 29. September 1930 erfolgte die Umstellung auf SBB Normstrom von 15000 Volt. Auf diesem Zeitpunkt hin, wurde die Fahrleitung rund 35 cm nach unten abgesenkt. Im Bahnhofsbereich ersetzte man die Abspannungsmasten mit Gleisjochen. 

Die Isolatoren standen nicht mehr, sondern hingen am Mast.






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Beinwyl: ein Bild ganz aus den Anfängen des elektrischen Betriebs, noch steigen Dampfwolken im weiter hinten gelegenen Bahnhofsareal auf.

Die Strasse ist noch nicht geteert, man beachte die Fahrleitungsaufhängung und Isolatoren anno 1910.








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Birrwil: herrliches Foto der Elektroanlagen im Bahnhofsbereich.

Auch die Kuh auf der Kantonsstrasse ist noch Alltag! 


Foto: Sammlung Urs Strobel









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Baldegg 1915: schön ist die Aufhängung der Fahrleitung zu sehen.

Foto:Sammlung  Daniel Ammann











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Anlässlich des Abriss des Bahnhof Menziken wurde dieses Schriftstück auf dem Dachboden gefunden!

Ein herzliches Dankeschön an die Person die mir das Zeitzeugnis anlässlich der Schneggli Ausstellung geschenkt hat.






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Boniswil 10.4.2011: einer der letzten Züge fährt am Mast 67 vorbei, in wenigen Stunden endet eine 103 Jahre währende Epoche!

Am nächsten Morgen beginnt der Rückbau der alten Strecke.
 
Während 2 Wochen wird der Bahnbetrieb ruhen, dann kommt die Neubaustrecke in Betrieb. 

Gut ist auch die Fahrleitungsaufhängung anno 1930 einsehbar.




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Am 24.5.2011 um 13:45 fällt Mast 67, er ist der Letzte an der ehemaligen Streckenführung von 1883.

Die gesamte S-Bahn Strecke  Emmenbrücke - Lenzburg ist nun umgestellt auf neue Masten.  









Kurz danach hat der Lastwagen sein Ziel und die neue Heimat des raren Kandidaten erreicht.

Spektakulär "fliegt" das Teil in den Garten.













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2.7.2011: am Fuss wurde eine Bodenplatte angeschweisst die zuvor mit 4 Löcher versehen wurde.

Der Mast ist vom Ausleger und Isolatoren befreit worden, er liegt noch unbehandelt da.









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In einem nächsten Schritt gelangten Winkelschleifer und Drahtbürste zum Einsatz, um Roststellen etc. zu entfernen.

Nach abreiben der Staub und Fettschicht mit Verdünner konnte die Grundierung aufgetragen werden.









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5.7.2011: die Einzelteile liegen überholt,  bereit für den Einbau









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Planmaterial: Archiv BBC Baden











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Auch der Ausleger allein hat schon stolze Masse, 3.60m beträgt seine Länge.

Frisch gestrichen erwartet er das andocken an den Mast.









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6.7.2011: Der Mast liegt fertig saniert und zusammengefügt vor uns, alle Teile sind wieder an ihren Plätzen.Hier zeigt sich die Rückseite.

Etliche Stunden Streicharbeit liegt hinter mir, dank dem schönen Wetter war die Trocknung ideal..

Die Rückseite der Signaltafel signalisiert ein Endsignal, sie hebt die Geschwindigkeitsbegrenzung auf. 










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Ein kleines aber wichtiges Detail: um zu verhindern, dass der genietete Teil mit Wasser vollläuft, wurde diese Abdeckung aufgesteckt.







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Vorderseite: die bis zur Totalsanierung 2002 nur im Seetal verwendeten Gefällstafeln zeigt hier mehr als 30 Promille an.

Sie unterstreicht den Masten in seiner seetaltypischen Art. 






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Gefällstafel im Seetal:

1 Strich bedeutet 10 - 19 Promillle

2 Strich bedeutet 20 - 29 Promille

3 Strich bedeutet 30 - 39 Promille

die 4. Tafel zeigt das Ende des Gefällsabschnitt


Im Seetal lag der steilste Abschnitt zwischen Beinwil am See und Reinach mit 39 Promille.









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Das Loch für s Fundament ist auf 90 cm Tiefe ausgegraben, ab 60 cm ist im Mittelland die Frostgrenze.










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7.7.2011: die Schalung ist eingebracht, an der Kante oben wurden 3 - Kant Profile angebracht, dies sieht am Ende schnittiger aus.

Die gesamte Einfüllhöhe beträgt nun ca.1m, dies ergibt ca. 0.3 Kubik Beton mit rund 1000 Kg Gewicht.









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Zur besseren Verankerung der Gewindestangen inkl. deren genauer Ausrichtung wurden aus Profilen ein Konstrukt erstellt.









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8.7.2011: der Beton wird eingefüllt.

Nach dem durchtrocknen wird die Verschalung wieder entfernt und das Gelände auffgefüllt. 










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Der Lastwagen ist vorgefahren und die Vorarbeiten zum Aufrichten laufen auf Hochtouren.

Hier gilt Zeit ist Geld, der Ausleger reicht bis zu 32 Meter weit.  









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18.7.2011: langsam steht er wieder auf, die Spannung steigt.









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Der entscheidende Augenblick, das Absenken aufs Fundament, ob wohl alles passt? 


Ganz zum Schluss wird dieses dann noch verputzt. 









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Geschafft, ergänzend wurde noch die Kilometertafel montiert.


Ein Stück Schweizer Kulturgut ist damit gesichert.


Schön konnte dieses Projekt so speditiv umgesetzt und zum Abschluss gebracht werden, treu meinem Lebensmotto:    Lebe deine Träume.








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STB    Kurbelstellwerk Vögele 1895           Lenzburg Stadt








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Lenzburg Stadt 1899: direkt unter der Uhr befand sich der Standort des Stellwerks.





Die Maschinenfabrik Vögele wurde 1836 in Mannheim gegründet. Während rund 100 Jahren stellte sie Weichen, Stellwerke, Drehscheiben etc. für das eben erst aufkommende Eisenbahnzeitalter her.

Die Seethalbahn beschaffte fast ausschliesslich ihre Stellwerke und Weichen bei dieser Firma die übrigens auch Heute noch existiert.

Als letztes Exemplar weltweit und zugleich ältestes Stellwerk der Schweiz konnte es beim Abriss des Bahnhofs durch glückliche Umstände gerettet werden. 



 



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Die Kurbeln dienten zum stellen der Semaphorsignale.

Zum eigentlichen Bahnhofsareal stand in mechanischer Abhängigkeit auch die sich nach dem Tunnel Richtung Niederlenz befindende Gleisanlage von Lenzburg Industrie.

In der Gegenrichtung bestand ebenfalls eine Abhängigkeit mit der Dienststation Spitzkehre. 








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Auf dem Plan ist die ganze Situation übersichtlich dargestellt.

Die Signale konnten nur in einer bestimmten Stellung auf Fahrt gestellt werden, ein komplizierter Mechanismus im Stellwerk verriegelte und verhinderte dies.

Trotz der Hilfe der Technik: das Mitdenken und Ueberwachen des Vorstandes verlangte grösste Aufmerksamkeit.Zudem waren die Weichen grösstenteils örtlich bedient.







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Via Drahtseile, Umlenkrollen Kabelkanäle und Transportrollen führten die Leitungen vom Stellwerk zu den Signalen.

Die Weichen waren grösstenteils bis zum Schluss, von Hand umzustellen.


Signal D ist hier bereits abgehängt worden und ist daher im mechanischen Plan nicht mehr aufgeführt es wurde 1969 durch ein Tageslichtsignal ersetzt.







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Teil 2 des Stellwerkplans zeigt uns die Anlagen von Lenzburg Industrie.

Die Drahtzüge reichten vom Stellwerk  bis zum Signal J über eine längere Distanz, was jeweils zum stellen, etliches an Muskelkraft erforderte.

Schmieren und Instandhalten war hier ein unabdingsbares Muss. 








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Der Blick ist frei in das geöffnete Verschlussregister.

116 Jahre alte Technik, welch ein Zeitsprung zurück, zum heutigen Computerzeitalter! 

Noch riecht das Fett, ein Hauch vergangener Zeit ist förmlich greifbar.








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Vom 1.10.1895 bis zum 25.1.2003 stand das Stellwerk in Betrieb.

Wie manche Fahrt der Hebel wohl gestellt hat?








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Ueber diese Rollen führten die Drahtzüge zu den Signalen.









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Die jeweilige Dienstvorschrift hatte vom Wärter oder Vorstand  genaustens befolgt zu werden.

Kein Fehler durfte sich einschleichen, ansonsten stand die Karriere auf dem Spiel. Verantwortung und Pflichtbewussstsein waren wie auch noch Heute, Grundtugenden.








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Am letzten Betriebstag dem 3.6.1984 zeigt das Signal G dem De 4/4 Pendel freie Fahrt Richtung Lenzburg Industrie und Niederlenz.

Nebst dem Stellwerk haben auch die Semaphore G und H überlebt und errinnern an Zeiten wo Muskelkraft vor Elektronik stand.


Zum Abschluss noch ein Link für Stellwerktechnik - Intressierte: www.stellwerke.de









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Pfingsten 12.6.2011:                 Rheinfelden   











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Die rührige SCC Gruppe innerhalb der DSF hat schon diverse Schmuckstücke aufleben lassen.

Hier presentieren sich die herrlichen Wagen auf ihrem Herstellerareal, der Josef Meyer AG in Rheinfelden.

Fotos: Daniel Ammann



Nähere Infos zum Projekt mit Broschüren etc. unter: www.containercars.ch  












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Die SBB 2-Achser im Seetal:






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Der zum Bestand der HEG gehörende C 5906 ist prächtig aufgearbeitet worden und steht als einer der wenig erhaltenen 2-Achser Personenwagen der Schweiz, Pate.

Ursprünglich 1897 durch die SCB als C3 203 in Betrieb genommen, wechselte er wie so viele Privatbahn- Wagen 1902 in den Bestand der SBB wo er bis 1944 als C3 8037 eingesetzt wurde.

Im Weltkrieg wurden Achsen für Güterwagen benötigt, viele 3-Achser mutierten desshalb einer Achse beraubt, zu 2-Achser.

Auch diesem Wagen wurde dies zuteil, er erhielt desshalb die Nummer C2 5906 bis 1951, danach mit neuer Nummer 9438 bis zu seinem Rückzug aus dem Personenverkehr 1955.

Als Dienstwagen stand er danach noch von 1956 bis 1983  im Einsatz.

Die SCB Bauform dienten der SBB als Grundlage für Ihre Bestellungen.

Nachfolgend widmen wir uns den rein durch die SBB ab 1904 beschafften Wagen, die zahlreichen 2-Achs-Privatbahnwagen in verschiedenen Bauformen würden hier den Umfang sprengen. 


Foto: Daniel Ammann 









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Plan des 2 Achser  Einheits- Holzkastenwagens der SBB


Sie kamen in einer 1. Serie von 1904 bis 1914 mit 50 Exemplaren in Betrieb.

Intressant dabei, der 3.Klasswagen C2 wurde dabei (noch) nicht berücksichtigt:

30 AB,  10 B,  10 BC 








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Holzgerippe eines 2 Achsers

Lieferant der Wagen war neben SIG in Neuhausen und SWS Schlieren auch die Hauptwerkstätten der SBB selbst, Olten und Chur.







Ein weiterer schön restaurierter Holzwagen presentiert sich hier in Bauma.



In einer 2.Serie kamen von 1914 -16 nun auch die bislang nicht bestellten C2 in einer Auflage von 199 Wagen zu 60 Sitzplätzen in Betrieb.

1914 -15 wurden zudem 160  3-Achser zu 2-Achser umgebaut aus denen bis 1919 weitere C Wagen wurden.

In einer 3.Serie bestellte die SBB von 1919 -24 weitere Tranchen von 2 und 3 Achser. Darunter wieder 89 C2 diesmal aber mit 70 Sitzplätzen.


Wagenbeschaffung durch die SBB:


Ende 1928 beschloss man die Holzkasten-Konstruktion nicht weiter zu verfolgen.

Insgesamt 1950 Stück dieser Einheitsbauform wurden in Betrieb genommen, wovon 400 Stück 2-Achser waren.In dieser Stückzahl sind auch die für den internationalen Verkehr mit geschlossenen Wagenübergängen ausgestatten und nur als 3-Achser gelieferten 3ü enthalten. 

Von 1913 -28 baute man paralle zu den 2 und 3 auch 4 - Achser. Deshalb sei der Vollständigkeitshalber auch noch auf die 62 Stück C4ü und 11 Stück BC4ü hingewiesen, es waren die letzten Wagen mit Holzgerippe.






Die Wagenbauweise entwickelte sich stetig und musste dem Komfort wie betrieblichen geforderten Geschwindigkeiten und Vorschriften angepasst werden. 

Hier eine Zusammenfassung:


1904 - 28    die Holzwagen 

1926 -43     die schweren Stahlwagen 

1939 -58     die Leichtstahlwagen 

1947 -50     die Seetaler

1956 -67     die EW 1

1964 -78     die UIC Wagen

1965 - 76    die EW 2

1972 -75     die EW 3

1981 - 92    die EW 4

1996 - 04    die Doppelstockwagen IC 2000

2013 -         die neuen Doppelstockwagen TSE 








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Seon 1941: die De 6/6 15301 rangiert ihren Zug ins Verladegleis der ehemaligen Conservenfabrik Seetal.

Als Begleitwagen fürs Rangierpersonal wurde ein C2 mitgegeben. 








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Lenzburg 21.5.1955: hinter der De 6/6 15302 laufen als Verstärkungswagen zu den Seetalerwagen auch  C2 mit. 


Foto: Hans Schneeberger  (Foto aus Buch Die Seetalbahn)








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Zum Abschluss noch ein Modellbahnbild zum Thema aus Wildegg.

Hinter dem Lemaco- Habersack der offenbar mit einem Problem am Kreuzkopf kämpft, ist ein Liliput 2-Achser eingereiht.

Das Modell wurde leicht modifiziert, so wurde das Dach neu vorbildgetreu, grau gestrichen.


Foto: Daniel Ammann


  



   






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 Sonntag 26.6.2011:                100 Jahre Eb 3/5 5810








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Zum 100 jährigen gabs eine grosse 2 Seenrundfahrt.


Entlang des Neuenburger und Murtensees, durch blühende Vorgärten, Felder und Wiesen wurde das Jubiläum würdig gefeiert.

Die prächtige Maschine wurde nach langer Aufarbeitung letztes Jahr wieder in Betrieb genommen.


Link : www.dbb.ch


Fotos: Daniel Ammann 




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Nur dank starken Mannen, ist so etwas überhaupt noch möglich.

Dem gesamten Personal sei dabei ein grosses Dankeschön gesprochen! 









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Die Maschine samt K2 glänzt mit der Sonne um die Wette.

Von 1911 bis Anfangs der 60 Jahre tat sie bei der SBB Dienst, danach kam sie zur damaligen MThB die sie 1974 an die Dampfbahn Bern verkaufte.

Von 1975 bis 1985 war sie in Fribourg remisiert, danach erfolgte bis 2009 eine aufwendige Totalaufarbeitung.  










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Murten: der Zug und in erster Linie die Lok, steht zum Wasserfassen bereit.


Es war ein Traumwetter, auch die durstigen Kehlen mussten des öftern versorgt werden.

Dem prächtigen Habersack wünschen wir noch manch schöne Ausfahrt. 


















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