. Niederlenz 20.8.1960: nagelneu dieselt die Bm 6/6 18506 mit einem schweren Schotterzug von Wildegg herkommend Lenzburg Stadt zu.
Die dortige Abstellanlage bedarf einer Gleissanierung. Die Rotte wartet schon darauf um dann in der Nachtschicht die Steine einzubringen.
Beno dem Stationshund, ist dieses lärmende Ungetüm nicht ganz geheuer, da zieht man besser den Schwanz ein.
P.S dem sehr schönen und zugkräftigen Modell fehlen noch die Herstellerschilder, diese werden zurzeit von HRF hergestellt und ersetzen die von LS Models .
Foto: Daniel Ammann
. Lenzburg Stadt 1953: die 3 Bauern Häfeli, Rupp und Urech hatten sich unlängst entschlossen, eine Sammelbestellung von Hürlimann Traktoren zu tätigen.
Heute kamen sie per Bahn vom Werk Wil SG angeliefert, das Seetalkrokodil hat die Fuhre ab Wildegg hierher gebracht.
Stationstraktor Te1 ist nur unwesentlich älter, trägt er doch Baujahr 1950, er rangiert den Wagen an die Rampe-.
Die 3 inspizieren ihre neusten Errungenschaften selbst auf den Knien, man ist sich einig: "e uhure schöni Maschine und Kraft wie en Bodechaib".
. Das Modell H19 Baujahr 1953 ist ein Petrol Modell mit 40 PS, musste jedoch mit Benzin gestartet werden..
Hans Hürlimann begann seine Traktorenproduktion 1929. Weitere Schweizer Traktoren waren z.B Bührer und Bucher.
Nun gehts ans abladen, Lf Gloor hat inzwischen abgebügelt und macht solang Pause.
Danach kommt das Grösste:in einem Korso und einer gehörigen Portion Stolz knattern die 3 laut durch Lenzburg Richtung heimischen Bauernhof.
Viel Spass den Dreien und ein langes Traktorenleben wünschen wir.
Fotos: Daniel Ammann
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Herzlich Willkommen, es freut mich sehr, dass Sie / Ihr meine Seiten besucht.
Die Faszination dieser so einzigartigen Bahnlinie soll durch diese Homepage umfassend gewürdigt werden.
Gerade der Kulturelle Aspekt, zukünftigen Generationen Eindrücke und Heimatgeschichte zu vermitteln, ist eine meiner Hauptmotivationen.
Eine Zeitreise die nun mehr als 125 Jahre dauert, einsteigen, erleben und entdecken.
Laufend neue Updates sollen auch einen wiederholten Besuch, so Lohnenswert als möglich gestalten.
Möge Ihr Interesse an meinen Seiten, Ihnen Augenblicke der Entspannung und kleinwenig Ablenkung vom Alltag schenken.
Ueber einen motivierenden Gästebuch-Eintrag freue ich mich natürlich Jederzeit und sage herzlichen Dank!
* Diese Homepage wird aus rein privater Eigeninitiative und finanziellen Mitteln betrieben und hat keine weiteren Verbindungen/Verpflichtungen gegenüber Dritten/Vereinen etc.
Daniel Ammann
. Beromünster 9/1996: der Autor amtet in seiner Funktion, als Heizer auf der Original Seethalbahn Dampflok E 3/3 Nr.3 Beinwyl aus dem Jahre 1882.
Foto: Doris Ammann
Letzter Update: 1.2. 2012 Zeit: 17:30
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Rubrik:
Streckenteil 3 Neue Fotos Reinach Unterdorf ...
Pläne /Skizzen Pläne Bahnhof Lenzburg 1874 ...
Pläne Brücke Reinach Unterdorf ...
Bild des Monats Februar aufgeschaltet ...
Biografie Elektro-Epoche Fe 4/4 überarbeitet ..
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Kurz ein paar Eckdaten zu meiner Person:
Geboren 1962 in Menziken . Aufgewachsen und Schulen besucht in Seon, einem Dorf, im schönen Aargauer Seetal mit ca. 4800 Einwohner.
Bin seit 1996 verheiratet. Erlernter Beruf ist Buch und Offsetdrucker, mein Arbeitsort befindet sich in der Stadt Zürich.
Von 1989 -1997 leistete ich unzählige Fronarbeitsstunden zur erfolgreichen Restaurierung der Original Seethalbahn Dampflok E 3/3 Nr.3 Beinwyl mit Baujahr 1883.
1996 SBB Heizer-Prüfung erfolgreich in Luzern und Bern absolviert, danach Einsatz auf der Beinwyl auf der 38 Promille Strecke, Beinwil am See - Beromünster.
Seit 1995 Gründungs-Aktiv-Mitglied des Interkantonalen Kulturprojekts zur erfolgreichen Aufarbeitung des Seetal-Krokodil De 6/6 15301 mit Baujahr 1926.
Seit 2009 Aktivmitglied der Betriebsgruppe und Revisor (gewählt bis 2013) des nun neuen Verein Seetalkrokodil 15301.
Eines meiner grossen Leidenschaft ist das Dokumentieren und Sammeln von Bild und Textmaterial, rund um die Seetalbahn von 1883 bis Heute.
Andererseits das umsetzen Dessen, in den Modellbau-Massstab HO 1:87 der ehemaliegen privaten Lake Valley of Switzerland Railway 1883 bis 1922.
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Konkret soll der 2005 verschwundene Seitenast von Wildegg nach Lenzburg Stadt und via Spitzkehre der noch bestehende Abschnitt bis Seon, in einer Anlagengrösse von 3x11m wiedergegeben werden.
Situationskarte der Streckenführung von Wildegg bis Seon.
Ein paar Daten hierzu:
Im Original betrug die Gesamtdistanz 9.120 Km. Die grösste Steigung lag mit 35 Promille zwischen Lenzburg Stadt und Spitzkehre. Die Fahrzeit Betrug anno 1910 insgesamt 19 Minuten.
Als Besonderheit dieses Streckenteils sei der einzige Tunnel der ehemaligen STB bei Lenzburg Stadt und die Spitzkehre erwähnt. In Niederlenz betrieb die STB eine eigene Kiesgrube mit Gleisanschluss. In Wildegg bestand Anschluss an die Nordostbahn-Linie Zürich-Bern, zudem bereicherten Remise, Drehscheibe, Wasserkran und ein schmuckes Perrondach diesen Endpunkt.
Als Zeitepoche wählte ich die Blütezeit der Seethalbahn um 1910, also die Epoche I.
Bis 1912 herrschte noch gemischte Elektro / Dampftraktion so, dass beide Traktionsarten eingesetzt werden können.
Die Wahl der Jahreszeit wiederspiegelt den goldenen Frühherbst mit seiner ganzen Farbenpracht.
Die Anlage wird mit Gleichstrom, jedoch ohne funktionstüchtiger Eigenbau-Fahrleitung betrieben.
Da ich ca.50 m von dieser Nebenlinie entfernt aufgewachsen bin, hab ich wohl diesen (spannenden) Virus eingefangen!
Lebensmotto: Lebe Deine Träume!
Der Domainname ist eine Hommage an die 3 legendären Seetalkrokodile De 6/6.
Mit ihnen bin ich aufgewachsen und unzählige Fahrten / Erlebnisse, bleiben mir in lebhafter Erinnerung.
Sie sind der Anstoss für meine Sammel und Modellbautätigkeit.
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Folgende Publikationsorgane boten mir in den vergangenen Jahren verdankenswerter Weise Ihre Plattform an:
Nach Anfrage Dritter an die OeBB zur sofortigen Uebernahme des 3. und damit letzten Seetalwagen und damit zu derer kostenlosen Astbestentledigung, wird der Wagen abgegeben!
Trotz laufendem eigenen Projekts "Seetaler hinter Seetalkrokodil" hat der Vorstand des Verein 15301 entschieden zu verzichten, den Wagen frei zu geben und der OeBB nicht im Weg zu stehen.
Damit wurde dem Ansinnen einzelner Vereinsmitglieder ein stilechten Zug zu bilden, ein apruptes Ende gesetzt.
Die Submission für die Instandsetzung des ehemaligen Seetalbahn-Tunnels läuft dieser Tage.
Nach umfassender Sanierung soll der Tunnel u.a eine Fahrbahn erhalten um den geplanten Neubau auf der ehemaligen Abstellanlage auch per PW zu erschliessen.
Die Ausführungen sind zwischen März und Oktober 2012 geplant
Der Vorstand des Vereins De 6/6 15301 hat an seiner Sitzung dem Grundsatzentscheid zugunsten einer Aufarbeitung von Seetalwagen RichtungUrsprungszustandhinter das Krokodil zugestimmt.
In den nächsten Monaten werden umfassende Vorabklärungen ergeben, ob dieses stilechte Projekt technisch wie finanziell umgesetzt werden kann.
Nachdem die Vereine Seetalkrokodil 15301 wie Historische Seethalbahn auf die Uebernahme des Original Seetalwagen dankend verzichtet haben, hat der Wagen die OeBB verlassen.
Neuer Besitzer ist der Verein SEHR&RS der die Strecke Ezwilen -Singen mit Museumszügen befährt.
Der Wagen enthält Aspest was den weiteren Einsatz nur mit erheblichen finanziellem Aufwand zulässt.
Am 26.September sind die Stimmbürger nach einem Referendum, erneut über einen Entscheid des Kredits von 100 000.- Fr. für Vorarbeiten zur allfälligen Haltestelle Alliswil aufgerufen.
Eine Realisierung wäre frühstens in 15 - 20 Jahren möglich, Kostenpunkt für die Gemeinde nach Heutigem Stand: 1.5 Mio.
Zurzeit liegen auf dem Bauamt die Pläne zur Sanierung/Umgestaltung und Anbindung des Seetalers auf.
Mit Abbruch des Güterschuppens, Bau einer neuen Perronanlage und Trassebaus in Form einer S-Kurve berechnen sich die Kosten auf 6 689 000.- Fr.
Baubeginn soll Mitte 2011, Inbetriebnahme im Dezember 2011 sein.
Als Option in die Zukunft soll mit der direkten Verbindung an die Hauptlinie, die Reduktion der Umsteigezeiten nach Aarau und Zofingen angestrebt werden.
Seit der 2002 lancierten und immer noch laufenden Modernisierung der unter der Luzerner S-Bahn 9 laufenden Seetalbahn ist deren Passagieraufkommen um satte 35% gestiegen.
Die bis dahin von der Einstellung bedrohte Linie, hat somit höchst erfreulich, einen wahren Erfolgsboom an den Tag gelegt!
Der eher unscheinbare Volg Schuppen an der ehemaligen Strecke Lenzburg Stadt - Wildegg gelegen, hatte beidseitigen Gleisanschluss und es buchstäblich Insich.
Er diente als Kohlelager und unterirdisch via Förderbänder mit den übrigen Anlagen verbunden, als Kartoffelabladezentrale.
Via Seetalbahn gelangten unmengen an Tonnagen hierher, die schlussendlich auch ans Militär in Form von "Fertigprodukten" wieder abgeführt wurden.
Das Foto stammt vom September 2003 und zeigt das letzte Fahrzeug davor. Mit dem Abbruch verschwinden weitere Schienenzeugen, die den Rückbau bisher überlebt haben.
Der unter der damaligen Aargauischen Südbahn 1875 erstellte 210m lange Güterschuppen soll abgebrochen werden.
Zurzeit liegt das Gesuch auf um im Juni 2011, mit der Durchbindung der Seetalbahn beginnen zu können.Das neue Verbindungsgleis zur Hauptstrecke führt geradewegs durchs Gelände des heutigen Gebäudes.
Der Rückbau soll 200 000.- Fr. betragen und 2010 umgesetzt werden.
Zurzeit liegen auf der Gemeindekanzlei von Möriken-Wildegg die Pläne zur Sanierung des AG auf.
Erfreulicherweise ist daraus zu entnehmen, dass mit einem Kredit von mehr als 800 000.- Fr. nachträglich angefügte Bauten zwecks Rückführung Richtung Ursprungszustand beseitigt werden.
So soll z.B die Annexbauten wieder mit den Geländeraufbauten versehen werden.
Der Befehlsstellwerkanbau von Anbauten befreit und Aussenfassaden-Türen wieder geöffnet werden.
Unter Einbezug der internen SBB Abteilung für Denkmalschutz soll das Ambiente früherer Zeiten, wieder hergestellt werden.
Es ist somit für den Autor ein purer Zufall, dass fast gleichzeitig mit dem Original, das Modell anno 1910 fertig umgesetzt wird.
Der Einwohnerrat hat an der Sitzung vom 25.6.2009 dem Verpflichtungskredit von 230 000.- Fr. für die Durchführung eines Projektwettbewerbs zur Neugestaltung des Bahnhofplatzes zugestimmt.
Neuer Haltepunkt Seetalbahn, Busterminal, Velostation und optimierte Verkehrsleitführung sind zentrale Aspekte.Die heutige Variante ist laut Einwohnerrat schlicht unzumutbar!
Bis im Frühjahr 2010 soll entschieden sein, welches Projekt zum Zug kommt. Die Gemeinde wird über das dannzumal ausgearbeitete Realisierungsprojekt, 2011 abstimmen können.
Die ex. NOB E 3/3 Nr. 456 soll aufgearbeitet und im Seetal/Hochdorf stationiert werden.
SLM baute die aus einer Serie von 9 Stück stammende Lok 1894 für die Nordostbahn wo sie mit der Nummer 256 in Betrieb kam und bereits 1 Jahr später die Nummer 456 erhielt.
1902 gelangte sie zur SBB in den Rangierdienst und erhielt da die Nummer 8554.
Von 1934 - 49 gehörte sie der Stadt Lausanne.
Von 1949 - 73 tat sie als Werklok Nr.5 bei der Firma von Moos in Emmenbrücke Dienst.
Von 1973 - 82 gehörte sie Privatpersonen welche sie vor dem alten Bahnhof Dietikon aufstellten.
Von 1982 -2009 nannte sich die Gemeinde Dietikon als Eigentümerin und verschenkte die nun 115 Jahre zählende Maschine der Seetal Dampf-Gruppierung in Hochdorf.
Die für flache Strecken konzipierte Lok soll mit einem Kostenaufwand von 400000 Fr., 2013 wieder auf der bis zu 36 Promille Steigung aufweisenden Seetalbahn, dampfen.
Anlässlich der Pressevorstellung der nun zu neuen S-Bahn Linien aufgestiegenen Regionallinien im Kanton Aargau treffen sich im Seetalteil die RABen 520, 523 und 514.
Fahrplanwechsel 14.12.2008:
S9 Lenzburg-Luzern, erhält Abends den 30-Min.Takt eine Stunde länger. An Wochenenden und Randzeiten gilt weiterhin der Stundentakt.
Optimierte Anschlüsse aus dem Seetal Richtung Zürich neu wieder im 30-Min.Takt*
* Damit wurde ein Hauptbegehren/Versprechen eingelöst und erfreut die ganze Region!
Der Gelände-Einschnitt also die ehemaliege Ein/Ausfahrt Seite Wildegg, wird wieder in den Ursprungszustand vor dem Bahnbau 1895 zurückgebaut (aufgefüllt).
Damit wird auf einen Veloweg auf dem ehemaligen Trassee-Abschnitt Niederlenz - Wildegg verzichtet
Mit dem Abriss und Neubau des Hauses in Bildmitte plus Verlegung der Stationstrasse davor auf das Trassee, bekommt die ehemalige Ein/Ausfahrt Seite Lenzburg Stadt ein komplett neues Bild.
Verschwinden dürften damit auch die letzten Meter Streckengleis Wildegg- Lenzburg Spitzkehre die im letzten Uebergang, immer noch an vergangene Bahnzeiten erinnern.
Mit dem Rückzug der Einsprache steht der Bauplanung und Ausführung Nichts mehr im Weg.
Baubeginn des Kreisels am Löwenplatz soll im September 2009 sein. Die Mittendurch führende Bahn (siehe Fotomontage) soll mit einer Lichtsignalanlage geregelt werden.
Nach ungenutzer Ablauf der Rekursfrist rückt der Umbau Boniswil in Sichtweite.
Seit 1989 ! ist man am planen, im November soll nun das rechtskräfige Plangenehmigungsverfahren sprich Realisierungsprojekt an die Hand genommen werden.
Baubeginn soll nach Ostern 2009 sein. Bahnhof und die letzten Seethalmasten werden damit verschwinden und der neue Linienführung Platz machen.
Wer also noch Fotos vom derzeitigen Zustand machen will, muss sich langsam sputen.
Der 2.6 Km lange 1.Abschnitt des Velowegs auf dem ehemaligen STB/SBB Trassee, Menziken-Beromünster ist eröffnet.1.8 Km liegen davon auf Luzerner Boden.
Der 2.Abschnitt Menziken bis Beinwil am See sollte im Herbst 2009 soweit sein.
Am diesem Abend nach den goldenen 2 Tagen in Bauma, kehrte die De 6/6 nach 25 Jahren Abstinenz in denKanton Aargau zurück! Ihr herzlicher Empfang genoss sie sichtlich.
Auf der Strecke der OeBB wird sie nicht mehr gebraucht und ihr ehemaliger Standplatz wird andersweitig benötigt.
Hier hat sie nun eine neue Bleibe gefunden, viel Platz und in Zukunft hoffentlich auch ebensoviel Auslauf. Die Arbeitsgruppe des Kulturprojekts wird sie weiterhin liebevoll betreuen.
Dieser Tage entschwindet ein weiteres Stück Seetalbahn
Die Ein/Ausfahrt in die STB Endstation Wildegg eröffnet 1895, sah 1984 den letzten regulären Zug. Bereits 2006 entfernte man Geleise und Masten. Nun wird der freigewordene Gleiskörper Parzelle um Parzelle verkauft und weicht Privaten Vorhaben. Auf dem Foto gut sichtbar, ist bereits ein Stück des ehemaligen Bahndamms abgetragen.
Das zur einer baufälligen Ruine verkommene ehemalige Depot von 1910 ist der "Gruppierung" rund um die Dampflok Beinwyl verkauft worden.
Gleichzeitig setzte die Denkmalpflege Luzern das Ganze unter Schutz. Bis 2010 soll mit 1.2 Mio. Franken alles saniert sein, sofern sich Geldgeber finden.
Ab 12.Oktober 2008 wird die Maschine im SBB Rundlokschuppen Brugg, der unter dem Projektvorhaben "Stiftung Bahnpark Brugg" steht, remisiert.
Damit kehrt nach 25 Jahren Abwesenheit, die De 6/6 in ihre ursprüngliche engere Heimat und in den Kanton Aargau zurück.
Seine Besitzerin die OeBB, hat keine direkte Verwendung der De 6/6 im laufenden Verkehr und die gedeckten Abstellplätze in Balsthal, werden andersweitig benötigt.
Zu SBB Zeiten weilten die 15301-03 des öftern in Brugg und holten dort Güterzüge die ins Seetal liefen, ab.
Gegen den Abbruch / Verlegung der neue Linienführung wurde beim Bundesverwaltungsgericht in Bern eine Beschwerde eingereicht.
Der Grosse Rat des Kanton Aargau hat am 21.3.2000, sowie die Stimmbürger am 31.5.2002, der Verlegung zugestimmt.Darauf hin hat das BAV grünes Licht gegeben, geplant war im Herbst 2008 mit dem Bau zu beginnen.Nun droht eine neuerliche Verzögerung!
Für das Seetalkrokodil und die Arbeitsgruppe war Heute ein grosser Tag.
Die Abnahme durch das BAV verlief von ein paar kleinen Nacharbeiten abgesehen, zur vollen Zuriedenheit! Eine aufwendige und Jahrelange Aufarbeitung findet somit demnächst ihren Abschluss.
Ab 16.April wird der Maler dem Alligator seinen definitiven Anstrich verabreichen. Bald also glänzt die Maschine wie frisch ab Werk!
Ab 25.März fahren auf dem zukünftigen Radweg Beinwil am See - Reinach die Bagger auf.
Teile des ehemaligen Bahndammes werden abgetragen und zur Auffüllung des Einschnittes auf der Beinwiler Höhe wiederverwendet. Der restliche Damm bleibt bestehen. Im Herbst 08 werden dann die eigentlichen Arbeiten auf dem ehemaligen Trassee aufgenommen.
Ab Sommer 09 sollen dann die Velofahrer anstelle der Eisenbahn, die ganze ehemalige Stichstrecke nach Beromünster hinauf, per Muskelkraft benützen können.
Im Sommer/Herbst 2008 soll mit der Verlegung weg von der Strasse begonnen werden, der Kredit ist bewilligt und frei gegeben worden. Noch sind nicht alle Einsprachen restlos geklärt, einen Aufschub des Baubeginns verhindern sie aber nicht.
Verschwinden werden nebst dem Bahnofsgebäude auch die letzten Seethalmasten.
Näheres dazu bei Baubeginn zu diesem letzten Grossumbau im Zuge der Gesamtsanierung.
Soeben passiert im Schlepp der DVZO Be 4/4 der ehemalige Seethalbahn 4-Achser BC4 22 sein "Heimatperrondach"
Apropos Perrondach:
Seit Kurzem durchbohrt im Zuge des Fahrleitungsumbaus, ein neuer Masten das historische Bauwerk von 1918. Die filigrane Optik finde ich, wird damit arg in Mitleidenschaft gezogen!
Im Frühjahr 2008 wird mit dem Veloweg Beinwil am See - Menziken begonnen.
Verschwinden wird dabei der Einschnitt bei der Beinwiler Höhe mit dem ehemaligen Gefällsbruch von 38 und 39 Promillen. Er soll bündig mit der Kantonsstrasse aufgefüllt werden.
Die SBB wären bereit, unter der Auflage, dass das ehemalige STB Depot von 1910 restauriert wird, dies einer "Gruppierung" die rund um die Dampflok Beinwyl aktiv ist, zu überlassen.
Das Depot ist in einem erbärmlichen Zustand und gleicht zurzeit eher einer Ruine. Es dürfte wohl nur mit erheblichen Mitteln zu retten sein.
Der Kanton Luzern prüft bis Ende 07 in einer Studie, den kompletten Neubau des Bahnhofs an neuer Stelle.
Richtung Littau soll ein neues Verbindungsgleisvia Rotsee, ein Friedentaltunnel sowie ein Bahnhof Luzern/Emmenbrücke mit Schnellzugshalt mit direkter Verbindung Basel- Zürich entstehen.
Das alte SCB Aufnahmegebäude indem auch die STB Passagiere Gastrecht mitbenützten, würde damit seiner Funktion nach über 150 Jahre enthoben.
Wie in Lenzburg und Hallwil geplant, soll auch die Löwen-Kreuzung in Beinwil am See,bei der Einfahrt Seite Mosen, durch einen Kreisel komplett neu gestaltet werden.
Dabei würden die Geleise durch den mit einem Wasserspiel geschmückten Kreisel geführt, der Strassenverkehr mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Der allgemeine schlechte Schienen und Strassen-Zustand lassen eine längere Aufschiebung der Sanierung nicht mehr lange zu.
Die Gemeinde Abstimmung am 10.Juni 2007 über den Kreditspruch fand eine breite Mehrheit!
Nun liegt der Ball beim Kanton, sodass der Bau umgehend an die Hand genommen werden kann.
Am 16.4.2007 wurde das neue Kundencenter-Dach mit der dazugehörigen Infrastruktur in Kostenhöhe von 700 000.- Fr. durch SBB und Gemeindevertreter eingeweiht.
Auf der Westseite des AG wurden die letzten Schienen der ehemaligen STB beseitigt.
Auf dem ehemaligen Gelände ist noch offen was passiert. Eine Ueberbauung wirds nicht geben, da die SBB das Land als Reserve selbst behalten.
Erfreulicherweise bleibt das Perrondach der STB bestehen, es wurde unter Schutz gestellt! Die SBB wären bereit,es der Gemeinde abzugeben.
Ab Fahrplanwechsel Dezember 08 kreuzen sich die Züge wieder in Lenzburg.
Mit zusätzlichen Shuttle-Zügen ( nicht ICN) Aarau-Zürich kommt der verlorene Halbstundentakt erfreulicherweise zurück.
Die Züge aus dem Seetal werden auf das zusätzliche Angebot optimiert.
Zudem wird der Ausbau Gexi um ein 3. Gleis vorangetrieben, so können die Züge aus dem Freiamt, wieder zum Umsteigepunkt Lenzburg (statt Othmarsingen) geführt werden.
Der Kanton Aargau hat die neue, (alte) Brücke der ehemaligen Reinach-Münster-Bahn, später STB dann SBB ,fertig Hauptrevidiert und wieder an ihren Ursprungsstandort eingesetzt.
Damit dürfte der geplante Veloweg nach Beromünster einen entscheidenden Schritt genommen haben.
Die 2 Bilder verdanken wir Ernst Seemann, herzlichen Dank!
Der ehemalige Bahnhof Niederlenz ist durch die Stimmbürger neu in die Kernzone der Gemeinde aufgenommen worden.
Damit wird u.A. ermöglicht, dass sich das darin befindende Restaurant, bessere Oeffnungszeiten zulegen kann. Bisher war das ehemalige STB Gebäude keiner Zone zugeordnet.
P.S Im Speisesaal errinnern alte Bahnfotos und Utensilien an den ehemaligen Bahnbetrieb.
Anfang 1973 ist der Rohbau des neuen Bahnhofes aufgerichtet.
Der letzte Vorstand hat infolge Pensionierung den Bahnhof Lenzburg verlassen!
Damit endet nach fast 130 Jahren auch in Lenzburg eine Aera. Zwar bleibt er Fahrdienstlich noch bis im Oktober 07 besetzt, danach erfolgt die Fernsteuerung des Stellwerks von Olten aus.
Am 5.9.1877 eröffnete die damalige Nationalbahn in einer 2. Etappe der West-Sektion den Abschnitt Baden - Lenzburg -Zofingen.
Am 15.10.1883 erreichte die Lake Valley Railway in einem bis Heute separaten Gleisfeld den Bahnhof.
Am 27.5.1975 wurde gleichzeitig mit der Eröffnung der Heitersberg-Linie Killwagen/Spreitenbach - Rupperswil der Neubau des Aufnahmegebäudes eingeweiht.
Bleibt zu hoffen, dass in Zukunft, das Reisebüro und die Schalter auch weiterhin für das Publikum offen bleiben.
Nach Streichung (trotz heftigen Protests der treuen Bahnkunden) des Intercity-Halbstunden-Takts im Dezember 04, sind die Verkaufszahlen stetig gesunken.
Erleicherung soll ab 08 ein zusätzlicher Schnellzug Lenzburg - Zürich bringen. Bis Dato gilt für Lenzburg: Durchzug statt Schnellzug!
Das Seetalkrokodil nimmt immer mehr Gestalt an. Als weiterer Meilenstein sind im November die Hauben der Vorbauten montiert worden. Als Nächstes steht wohl der Gang in die Malerei an.
Mehr Fotos dazu gibts auf der Homepage des Kulturprojekts. (siehe Links)
Das 1910 errichtete ehemalige STB-Depot/Remise soll unter Denkmalschutz gestellt werden. Ob und wieweit das inzwischen stark verwahrloste Gebäude erhalten werden kann, wird zurzeit abgeklärt.Am Ende diente sie noch dem Bautrupp.Die ehemalige Malerei und Wagenreparatur befinden sich in der hier nicht sichtbaren westlichen Gebäudehälfte.
Der sich seit über 10 Jahren darin befindende, dahinvegetierende C2 Nr. 102 der ehemaligen Mittelthurgaubahn ex.SurseeTriengen Bahn mit Baujahr 1911, hat auch schon blühendere Zeiten gesehen.
Seine Spezialität: Kohlebeheizung unter dem Wagenboden!
In Seon ist die wohl im ganzen Seetal engste Stelle zwischen Schiene und Strasse beseitigt worden.Mehrere Häuser wurden desshalb abgerissen um einer Strassenverbreiterung Platz zu machen.
Ueberflüssig wurde damit auch obiges Bahn/Strassenschild das an einem Fahrleitungsmasten befestigt, für sich sprach!
Die Gemeinde Hallwil macht gegen die weiter unten beschriebene Neutrassierung durch die Gemeinde Boniswil fristgerecht Einsprache.
Das nicht alltägliche Szenario kommt zustande, da eine Fabrik noch auf Hallwiler Boden, nahe des derzeitigen Bahnhofs Boniswil, durch die Verlegung ihren Strassenanschluss verliert.
Offensichtlich hat man in all den zahlreichen Planungsjahren der Anschluss dieser Firma schlicht und ergreifend vergessen.
Intressantes Detail am Rande: die Hälfte des Boniswiler Bahnhofs befindet sich auf Hallwiler Boden.
Boniswil: 4.10.06
Dieser Bauzug steht zwar im Bahnhof Boniswil, der Standort des Tm und der Wagen liegt aber noch auf Hallwiler Boden.
Die Fahrleitung ist in der Zwischenzeit demontiert worden, die Weiche in die Abstellgeleise ist verschraubt.
Der vom Aargauischen Grossen Rat bewilligte Richtplan für die neue Einführung direkt ins Gleis 6 und das, damit kurze und Witterungsgeschützte Umsteigen, ist nur nochMakulatur.
Die Einfahrt und der damit seit 1883! bestehende, separate Seetalteil bleibt wo er ist. Lediglich der Umsteigepunkt soll rund 100m nach Osten verschoben werden!
Damit wurden auch die beiden im Wege stehenden Restaurants vergebens abgebrochen. Die verprojektierten Kosten ( via Kreisel) trägt der Steuerzahler.
Die angereisten Passagiere aus dem Seetal bleiben demnach wie gewohnt, buchstäblich abseits im Regen stehen. Dem Stadtammann von Lenzburg erscheint diese Variante sogar besser!
Die bereits von den Vertretern der Gemeinden Hallwil und Boniswil geäusserte Meinung " wir glauben nur noch, was wir sehen" scheint sich demnach als SBB Planungsweisheit auch in Lenzburg zu bestätigen.
Einmal mehr dürfen die Kunden aus dem Seetal in den vollen Zügen hinten anstehen, wenn Sie überhaupt (vorallem ältere Leute und Behinderte) diese, wegen den kurzen Umsteigezeiten überhaupt erreichen!
Die 1906 von der damaligen Reinach Münster Bahn erbaute Brücke wurde demontiert.
Da der Zustand noch gut ist, wird sie vom Kanton Aargau generalüberholt und danach wieder eingesetzt! Sie dient damit weiter, für den auf dem ehemaliegen Bahntrasse verlaufenden, geplanten Veloweg, Menziken-Beromünster.
Intressant auf diesem Foto mit der Ae 3/6" 10439 ist die rechts, extra für diesen Loktyp montierte Geschwindigkeitstafel!
Der De 4/4 1665 erklimmt von Lenzburg Stadt herkommend, die Spitzkehre.
Die explizied bis 2002 nur im Seetal vorkommenden Gefällstafeln zeigen mit 3 Balken an, dass die Neigung 30 Promille und mehr beträgt!
6.06
Alle Bahntechnischen Anlagen Spitzkehre bis Einfahrt Wildegg wurden 2005 entfernt. Das linke Gleis bleibt bestehen und führt weiterhin in den Bahnhof Lenzburg
MM Bildschirmschoner mit Seetal-Fahrzeugen:
Ein herzliches Dankeschön geht an Thomas Brian.
Seine Zeichnungen der Seethalbahn- Fahrzeugparks find ich den Hit!
Wer mehr z.B von SBB Fahrzeugen sehen will oder sich den Schoner zulegen möchte hier der Link:
Es freut mich, dass die Redaktion des Sonntags-Blick im Hinblick einer Umfrage-Serie über Landschaftsveränderungen im Beilagemagazin Sie und ER, einen Fotobeitrag aus meiner Homepage abgedruckt hat! .
Immer wieder werde ich von Neuem, mit unbekannten Werken/Fotos von Eisenbahn-Kollegen überrascht, ganz herzlichen Dank für die Zustellung dieser Leckerbissen !!
Lebensweisheit: Nur wer Anderen Freude bereitet, der bekommt auch Freude zurück.
Betriebs-Film vom Bahnhof Niederlenz:
Jimmy Jufer drehte im Dezember 1983, also wenige Monate vor Betriebsschluss einen Tonfilm rund um den Bahnhof Niederlenz.
Betriebsbilder u.a mit bimmelden Barrieren, Rasselwecker , Handkurbeln und Szenen am Billetschalter sind eine wahre Hör und Augenweide.
Re 4/4", RBe 4/4, De 4/4 und das Seetalkrokodil fehlen ebensowenig. Zum Beispiel die stimmungsvolle Durchfahrt der De 6/6 15303 mit dem typischen Sound der Fahrmotoren, versetzt einem glatt 24 Jahre zurück. Seetalbahn pur, Freude herrscht!
Dampfszenen vom Abschiedsfest anno 1991 nach Wildegg, runden dieses nun digitaliesierte Werk ab.
Einen grossen Dank an diese kostbaren Zeitdokumentationen!
Foto: Kurt Jufer
Führerstandsfahrten:
Kurz vor Betriebseinstellung der Seitenäste nach Wildegg und Beromünster ...
drehten Jimmy Jufer und Simon Rahm je einen Film aus dem Führerstand.
Heute sind es Zeitdokumente, die Wehmut an vergangene Zeiten aufkommen lassen.
Den Beiden Filmemacher herzlichen Dank, meine Sammlung ist damit um 2 grosse Kostbarkeiten reicher.