Der 4.Teil führt uns über die Kantonsgrenze Aargau / Luzern
Von Gelfingen bis Baldegg führt die Linie dem Baldeggersee entlang. Noch Heute existiert kein Weg rund um den See, sodass er von seiner Unberührtheit nichts eingebüsst hat.
Wir gelangen nach Hochdorf, dem ehemaligen Sitz der Direktion und Betriebszentrale. Ausgedehnte Gebäulichkeiten beherberten zur STB Zeit u.a eine Wagenwerkstatt eine Malerei und ein grosses Depot.
Heute finden wir auf diesem Abschnitt mit der Umfahrung Emmen auch den einzigen Tunnel der Seetalbahn.
Mit der Umfahrung hat die ehemalige Linieführung direkt durchs Dorf, seine Funktion verloren und musste dem Bus weichen.
Mit dem Wegfall der 3.Spitzkehre 2002 in Emmenbrücke, fahren die Züge direkt via Neubaustrecke weiter nach Luzern.
Die Aussicht auf die nahe Alpenkette mit ihren Schneebedeckten Gipfeln stehen zum Kontrast zu den im Sommer zum Bade einladenden Seen.
Datenblatt:
Eröffnet: 03.9.1883
23.5.1998 Umfahrung Emmen
Distanz: 27.200 Km
Steigung: 35 Promille ( Ballwil-Hochdorf / Mosen-Beinwil am See )
Auf dem Foto wartet eine der 2 Ed 3/3, das Restaurant Kreuz ist Heute noch in Betrieb.
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Als Nachfolger des abgebrannten Bahnhofs, diente bis 1938 dieser 2-achsige 3.Klasswagen als Büro und Wartsaal!
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Rückgebaut Gleis 1+3
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. Betriebsbild mit Ausflugspfeil RAe 4/8 der die Touristen an die in der Nähe gelegene Schiffstation brachte.
Vom März 1938 bis Oktober 2002 diente das 3.Bahnhofsgebäude.
Seeende wie Bahnhof befinden sich bereits im Kanton Luzern.
Gleichzeitig mit der Eröffnung 1938 installierte man das Stellwerk Bruchsal J.
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14.4.2009: Mosen zum 4., ein Stellwerk ist nicht mehr vonnöten.
Durchfahrgleis und Degradierung zur Haltestelle sind das Resultat des grossen Umbaus, nur der Masten ist geblieben.
Foto: Daniel Ammann
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. Betriebsbild 1980: nach kurzem Halt fährt der De 4/4 Pendel weiter.
Die unscheinbare Haltestelle, wo wohl meistens mehr Kühe als Fahrgäste zu Gegen sind, versprüht ländliche Gemütlichkeit.
Foto: Erwin Suter
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. 14.4.2009: das alte Wartehäuschen aus der Gründerzeit ist erfreulicherweise stehen geblieben.
In seinem Innern wurde es umfunktioniert und dient als Relaisstation.
Foto: Daniel Ammann
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Unverändert
Kein Stellwerk vorhanden.
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. 14.4.2009: dieHaltestelle nun mit Neusten Normbauten.
Foto: Daniel Ammann
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. 30.9.2002: Dem Gebäude wurde gleichzeitig mit dem Einbau eines Schalterwerks 1949, ein Anbau beigefügt.
Der Backsteinbau in Riegelbauweise wurde dabei verschalt.
Ein Foto mit den neuen Raben 520 und dem alten AG war nur während ganz kurzer Zeit möglich.
Bis Heute bin ich leider noch nicht, auf ein Foto aus der Dampfepoche gestossen.
Foto: Daniel Ammann
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Rückgebaut: Gleis 3
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. 14.4.2009: Am 22.10.2002 ging das Gebäude aus der Eröffnungszeit zu Boden.
Am Prellbock von Gleis 5 befindet sich Heute der Endpunkt der Güterzustellung von Emmenbrücke her.
Weiter Talabwärts bis Lenzburg, wurde der Cargobetrieb auf die Strasse ausgelagert!
Foto: Daniel Ammann
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. Betriebsbild 14.4.2009: Hitzkirch dient Heute als fixer Kreuzungspunkt der S9.
Foto: Daniel Ammann
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. 1980: Nahe des Strandbades und des Schloss Heidegg gelegen, bietet diese kleine Haltestelle auch angenehme Perspektiven.
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Unverändert
Kein Stellwerk vorhanden.
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. Betriebsbild: Seit Jahren wird der Baldeggersee künstlich belüftet.
Die im Vordergrund sichtbaren Leitungen dazu, wurden per Güterzug der intressanterweise mit einem De 4/4 geführt wurde, angeliefert.
Sammlung: Daniel Ammann
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. 2006: Verschwunden ist seit dem Umbau ein Unikum: am benachbarten Hühnerstall befanden sich die Rasselwecker die jede Zugsabfahrt signalisierten.
Ob die darin einquartierten "Damen" dadurch weniger Eier legten, entzieht sich meinen Kenntnissen.
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1915: Schön ist auf dieser Aufnahme die "Trennung" von Schiene und Strasse ersichtlich, Fuhrwerke rutschten öftern ins Trasse.
Beachtenswert ist weiter die alte Waage, sowie die ursprüngliche höhere STB Fahrdrahtlage/Stromsystem.
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Hinzugefügt wurde neben dem inzwischen begradigten Gleis 5, in den 70 Jahren zusätzlich Gleis 6.
Rückgebaut ist die Wagendrehscheibe.
Als Einzige hat Baldegg nach dem grossen Umbau seine Gleisanlagen behalten!
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1948: die Fe 4/4 haben soeben eine neue Nummerierung 801 -08 erhalten.
Gleichzeitig wurden neue Sécheron Lamellen-Fahrmotoren eingebaut.
Die Triebwagen mit Seetal-Eckfenster verkehren immer noch in grün.
Beachtenswert ist ferner das alte, ursprünglich aus der Privatbahnzeit stammende, WC Häuschen sowie das mechanische Stellwerk im Freien.
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1978: die De 6/6 15302 wird mit ihrem Gmp bereits erwartet.
Am linken Rand ist noch knapp das modernisierte WC Häuschen erkennbar
Das Stellwerk Bruchsal J von 1933 wurde 1980 durch ein Mini Domino 55 ersetzt.
Foto: Heinz Sigrist
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2006: Eine Am 843 zieht ihren Bauzug aus dem seit 2003 unter Denkmalschutz gestellten Ensemble.
Trotz dieser Massnahme wurde leider die Rampe am Güterschuppen abgebaut und RV 05 Elemente dazwischen gestellt.
Foto: Daniel Ammann
. 14.4.2009: der Bahnhof steht ungenutzt da.
Der Zahn der Zeit nagt unerbitterlich an ihm, ob er wohl restauriert wird?
Dort wo früher das WC war, ist Heute eine Unterführung.
Foto: Daniel Ammann
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. AG - Rückseite mit Güterschuppen, die Rampe wurde abgetragen.
Gleiche Gebäude stehen/standen in Seon, Menziken und Beromünster
Foto: Daniel Ammann
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Auf Gleis 3 wurde die ansässige Steinfabrik mit einer Wagendrehscheibe erschlossen.
Ende der 80 Jahre wurde sie leider ausgebaut, es finden sich noch Heute Anschlussgleise im Areal.
Luftaufnahme über den südlichen Teil der Industriegeleise mit der Steinfabrik.
Zur Privatbahnzeit beschaffte man die Marmorblöcke hauptsächlich aus den fernen Italien-Steinbrüchen.
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Auch heute noch liegen Gleis 5 und 6 und stellen den nördlichen Teil der Industrieanlage, da ohne Fahrleitung werden sie per Diesellok befahren.
Gerade im Herbst, ist hier reichlich Zuckerrübenumschlag angesagt.
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2004: Seit der Eröffnung 1883, mussten die Klosterfrauen Ihr verbrieftes Recht auf den Bedarfshalt nach Hochdorf melden!
Seit dem 11.12.2004 halten nun alle Züge an der neuen Haltestelle.
. 1904: Dem ursprünglichen hinteren Teil des Gebäudes wurde 1901, ein stattlicher, höherer Anbau beigefügt.
Auf Gleis 1 steht eine der 4 SLM Ed 3/4 Mogulloks.
Sammlung: Daniel Ammann
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. Rückgebaut: Gleis 7+16, Teile von Ziegelei und Milchgesellschaft.
Stellwerk Bruchsal J von 1933.
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. 1904: ein weiterer südlich angefügter Anbau schafft Platz für die erneut beengten Verhältnisse.
Am linken Bildrand steht eine der 6 E3/3 Maschinen.
Uebrigens: die um ca.1900 also zur Dampflokzeit aufgestellte Wetterstation von der Firma Lambrecht steht erfreulicherweise heute noch, leicht versetzt zu den Bildern oben, auf dem Bahnhofsplatz.
Die Firma Lambrecht existiert heute noch in Göttingen, dies seit 1859!
1910: die Elektrifikation hat Einzug gehalten, eine BCe 4/4 Komposition steht zur Abfahrt bereit.
Im Hintergrund steht die 1.ehemalige Remise und Wagenreparaturwerkstätte die wenige Monate später, ein Raub der Flammen wurde.
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Hinter dem ursprüglichen AG das 1896 sein Perrondach erhielt, schweift der Blick hinauf zum Direktionsgebäude der STB.
. Von 1890 bis 1922 war hier die Verwaltung und Direktionsitz der Seethalbahn beheimatet.
Jahrzehnte später musste das Gebäude leider einem Bankneubau weichen.
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. Totalübersicht in den 50 Jahren:
Im Vordergrund die Milchgenossenschaft, rechts das AG und links die 1910 neu erichtete 3-ständige Remise.
Foto: Daniel Ammann
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. Mitte der 80 Jahre presentiert sich das Bahnhofsumfeld noch ohne Ueberdachungsbau.
Foto: Sandro Sigrist
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7.9.2008: das Gebäude wurde mustergültig restauriert.
Namentlich die Verzierungen/Malereien an der Dachunterkante kommen seither wieder schön zur Geltung.
Im Hintergrund die nun teilweise überdeckten Geleise mit einem modernen Zweckbau.
Die Originaldampflok E 3/3 Nr.3 Beinwyl ist zum 125 Jahr Jubi angereist, leider war das Wetter nicht in Festlaune.
Foto: Daniel Ammann
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. Prächtige Postkarte mit Teilüberblick über den nördlichen Teil der Industriegleise.
Der Ziegeleianschluss besteht seit deren Gründung 1897 bis Heute.
Auf der gegenüberliegenden Strassenseite steht die ehemalige Parfumerie und Seifenfabrik Honegger, gegründet 1904.
Bemerkenswert sind auch die abgestellten Güterwagentypen der STB.
Sammlung: Daniel Ammann
. Einige Meter weiter südlich eröffnet am 24.3.1906 die Schokoladefabrik "Luzerna Anglo Swiss Milk Chocolate Company" ihren Grossbetrieb.
Die Werbung reicht von London bis ins kanadische Winnipeg!
An der Konkursversteigerung vom 22.2.1912 wird die Fabrik von Cailler übernommen.
. Der Gleisanschluss zur ehemaligen Luzerna existiert Heute noch.
Die 2- gleisige Halle hat Platz für einige Güterwagen.
Foto: Daniel Ammann
. Eine weitere Ansicht des Industrieanschlusses, das Gleis im Vordergrund führt weiter zur "Swiss Milk Company" gegründet 1895.
Ein Produkt hat bis Heute überlebt, das Heliomalt.
19.8.2006 Foto: Daniel Ammann
. Ein weiteres Foto der "Schoggifabrik" sowie dem Gleisanschluss.
Schmidlin war in allen Fabriken/ Verwaltungsrat beteiligt und das dadurch entstandene Wirtschaftswunder von Hochdorf sowie deren Untergang lässt sich im Buch von Waltraud Hörsch und Dieter Ruckstuhl 1999 im Comenius Verlag Hitzkirch erschienen, eindrücklich nachlesen.
Sammlung: Daniel Ammann
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2006: Am 10.12 nahm die Zurzeit Neuste Haltestelle im Seetal ihren Betrieb auf.
Im Hintergrund grüsst der Pilatus, die freie Wiese wird wohl bald Ueberbaut sein.
Foto: Daniel Ammann
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. 1903: E 3/3 Nr.1 Hochdorf passiert soeben den Bahnhof.
Sehr schön ist die Bauweise der ursprünglichen Gebäudestruktur einsehbar.
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Rückgebaut: Gleis 1,3,4
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. 2001: ausser der Holzverkleidung hat sich am ursprünglichen Gebäude nicht viel verändert. 1 Jahr später wird es verschwunden sein.
Das Schalterwerk mit Baujahr 1952 befindet sich Anbau
Foto: Daniel Ammann
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. 2006: Das Bahnhofsgebäude aus der Gründerzeit musste am 20.9.2002 weichen.
Heute zur Haltstelle mit nur noch einem Durchfahrgleis degradiert.
Foto: Daniel Ammann
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. 1906: Soeben kreuzen sich eine Ed 3/4 und E 2/2, die Landauer stehen zum Weitertransport von Leut und Ware bereit.
Noch ist vom aufkommenden Autoverkehr noch nicht viel zu spüren.
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Rückgebaut: Gleis 3+4
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. Das Stellwerk Bruchsal G on 1927 ist Privat erhalten.
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. 5.7.1991: herrliche Aufstellung betagter Maschinen, da glänzen die Augen des Eisenbahnfans.
Foto: Daniel Ammann
Mai 2003: des Stellwerks beraubt werden im Bahnhof immer noch Fahrkarten verkauft.
Bald wird aber auch damit Schluss sein:
nach einer Uebergangslösung wird das Gebäude andersweitig durch Privat genutzt, das Personal abgezogen.
Foto: Daniel Ammann
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. 28.1.2007: Das ehemalige STB Gebäude im Hintergrund wurde stehen gelassen und durch RV 05 Einheitsbauten, abgelöst.
Das Anschlussgleis zur Landi ist erfreulicherweise weiterhin in Betrieb.
Foto: Daniel Ammann
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1948: Das klassische Bahnhofsgebäude gabs nie!
Die Fahrkarten löste man über die Strasse im Gasthof Löwen!
Schalter und Wartesaal waren im Erdgeschoss einquartiert.
Das Stellwerk Bruchsal J von 1940 befindet sich im Häusschen rechts vomAndreaskreuz.
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Rückgebaut: ganze Anlage
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2006: Zuerst 1-Gleisig später zur Kreuzungsstation ausgebaut, ist weiter westlich im Zuge der Neutrassierung eine neue Haltestelle entstanden.
Maschendraht ist an Stelle Nebenbahn-Spezialitäten gerückt.
Foto: Reinhard Reiss
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2007: Ein letzter Rest der ursprünglichen unbedienten Haltestelle liegt noch fast unverändert da!
Dort wo der Radweg verläuft, lag Früher das Durchfahrgleis 2.
Heute dient das Gleis als Anschluss der Firma Ruag, ehemals Flugzeugwerke Emmen und endet im Firmenareal .
Foto: Christian Barmettler
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. Rückgebaut: Gleis 2, Ausfahrt Richtung Waldibrücke und Emmen.
Neubau: Anschlussgleis von Waldibrücke her mit Neuer Linienführung an bestehendes Gleis siehe obiges Bild !
Als Stellwerk diente ein Mini Domino 55.
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. 1905: Wie in Waldibrücke war auch hier kein Eigenes Bahngebäude vorhanden.
Der Wirt des Restaurant Sternen verkaufte auch noch gleich die Fahrkarten!
Zustieg über die Strasse in der von einer Ed 3/4 geführter Personenzug, waren das noch Zeiten!
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. Rückgebaut: sämtliche Anlagen/Gleis
Kein Stellwerk vorhanden.
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. Betriebsbild 1975: der Einsatz der Be 6/8"` vor den Kniezügen im Seetal ist beendet.
Vor einem De 4/4 Triebwagen wird sie Ueberführt, da staunt die Frau.
Foto: Alfred Aebi / Sammlung Daniel Ammann
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. März 2006: Keine Geleise mehr im Dorfbild!
Die neue Umfahrung lässt den Ort Heute links liegen.
Busse haben den Personentransport übernommen.
Foto. Daniel Ammann
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1915: Nach 42 Km Fahrt auf Eigenem Trasse ist der Endpunkt des STB Netzes erreicht.
Das 1856 durch die SCB eröffnete Aufnahmegebäude wurde durch die STB wie in Wildegg und Lenzburg, Vertraglich geregelt, mitbenützt.
Während die junge SBB noch unter Dampf fährt, ist die STB bereits seit 5 Jahren elektrifiziert!
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Rückgebaut: Einführung von Wildegg her, via Spitzkehre ins Gleis 3
P.S Die Gleisanlagen nördlich des Gleis 3 gehörten bis 1922 zur STB.
Heute werden die Seetalzüge via Neubaustrecke Seite Basel, ins Gleis 2 eingeführt und fahren dann direkt weiter nach Luzern.
Vorbei die Zeiten, als noch das zeitraubende Umsetzen der Lok oder Später der Führerstandswechsel an die andere Seite des Zuges angesagt war.
Als Stellwerk stand ein Schalterwerk von 1970 im Einsatz.
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. Genau hier mündete die Seetalbahn auf die Hauptlinie Olten-Luzern.
Die Zeiten der Spitzkehre sind längst vorbei.
Foto: Sammlung Daniel Ammann
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. Am 17.6.2006 steht der 150 Jahr SCB-Jubi-Zug mit der Original SCB Malletmaschine Nr.196 im modernisierten Bahnhof Emmenbrücke.
Am Zugschluss läuft der ehemalige STB 4-Achser C4 der damit nach Jahrzehnten wieder einmal in sein ursprüngliches Betätigungsfeld zurückkehrte!
Foto: Georg Trüb
Hiermit sind wir am südlichen Endpunkt des ehemaligen Streckennetzes angelant.
Die Seethalbahn indes war sich der Tragweite des fehlenden Anschlusses an die übrigen Bahnen im Centralbahn Bahnhof Luzern sehr wohl bewusst. Man bemühte sich über Jahre selbst in diesen wichtigen Bahnhof zu gelangen, was indes lange verweigert wurde.
Nach zähen Verhandlungen gelang es der STB ab 1894 einzelne Wagen direkt den Zügen der damaliegen SCB mitzugeben, sodass auch ihre Wagen in den Kopfbahnhof Luzern gelangten und dadurch weiter z.B der direkte Anschluss an die Gotthardbahn hergestellt werden konnte.
Dieser Zustand änderte sich erst 1902 mit deren Verstaatlichung und Gründung der SBB. Fortan zogen bis 1924, SBB Dampfloks die Ganzen, ab 1910 die Elektro-Kompositionen der STB nach Luzern.
Erst 1922 erlosch dieser betriebliche wie finanzielle Aufwand mit der Einverleibung der STB.
Ab 1930 fuhren dann die Züge nach Bewältigung der Spitzkehre in Emmenbrücke eigenständig nach Luzern.
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Der De 4/4 1665 als Zuglok hat die Stadt Luzern mit ihrer Stadtmauer und Türmen hinter sich gelassen.
Auf dem Rückweg bis Emmenbrücke sind auch eine Ae 4/7 und ein Zweite De 4/4 beigestellt.
Sammlung: Daniel Ammann
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Ein Prunkstück stellte der von Alexander Lindner entworfene Bahnhof dar.
Am 26.11.1896 wurde er feierlich eröffnet, am 5.2.1971 brannte das Gebäude nieder!
Heute steht noch als Erinnerung das Mittelportal, leicht versetzt und umgenutzt als Entlüftung der Auto-Tiefgarage.
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Seit 1894 gelangen Seetalbahn Fahrzeuge und Wagen nach Luzern.
In die weite Bahnhofshalle aus dem Jahre 1896 gelangen sie bis Heute.
Die über weite Strecken landwirtschaftlich geprägte Linie mit ihren RABe 520, gesellt sich hier zu den Internationalen Zügen hinzu.
Ein Hauch der Weltweit bekannten Stadt und das Fernweh umhüllt hier die Seetalbahn.
Den Traum ihrer Erbauer als Zubringerbahn in die weite Welt, lebt gerade hier, weiter.