Lenzburg als Bezirkshauptort hatte neben dem Stadt Bahnhof der STB noch einen weiteren Bahnhof.
Die beiden Eisenbahngesellschaften SCB und NOB bauten gemeinsam eine Zubringerstrecke zur Gotthardbahn.Betrieben wurde die Strecke durch die SCB.
Die 1873 - 82 in mehreren Etappen eröffnete Bahnstrecke bekam der Name Aargauische Südbahn. Ihr Netz reichte von Rupperswil bis Immensee und hatte 2 Seitenäste nach Bremgarten West (1876) sowie Brugg (1882).
Von 1883 bis 1895 war er Ausgangspunkt der STB Hauptlinie Lenzburg - Emmenbrücke.
Nach der Eröffnung des Zubringerastes 1895 nach Wildegg zur Hauptlinie Zürich-Bern, wurde er seitens STB zurückgestuft, nicht mehr alle Züge bedienten ihn via Spitzkehre in Retourfahrt. Die bis 1955 geführten Schnellzüge Wildegg - Lenzburg Stadt - Hochdorf -Luzern legen Zeugnis davon ab.
Mit dem Bau der Heitersberglinie 1975 streifte er jedoch sein Nebenbahndasein ab und stieg erneut als Ausgangspunkt der Seetalbahn der nun über Lenzburg führenden Hauptlinie auf.
Mit der Streckenstilllegung 1984 nach Wildegg, verschwand diese Verbindung wieder.
Nichtzuvergessen ist da noch eine weitere Gesellschaft die den Bahnhof Lenzburg mitbenutzte, dies allerdings nur mit einem kurzen Gastspiel.
Die SchweizerischeNationalbahn erreichte Lenzburg am 4.9.1877. Ihr Netz reichte von Zofingen bis Ezwilen. Ein Seitenast führte ab Suhr nach Aarau (15.10.1877).
Bereits im Februar 1878 wurde über das Bahnunternehmen der Konkurs verhängt die SNB gelangte in die Hände der NOB.
1902 nach der Verstaatlichung der NOB und SCB ging der Bahnhof samt Südbahn, an die SBB über.Via Basel - Bötzberg - Brugg - Gotthard, ist die Strecke Heute eine der wichtigen Gütertransitachsen durch die Schweiz
Kehren wir vom historischen Privatbahn-Ausblick zurück und wenden uns wieder der Seetalstrecke zu:
Datenblatt:
Eröffnung: 15. Oktober 1883
Distanz: 14.940 Km
Grösste Steigung: 37 Promille (Seon-Hallwil)
Elektrifikation: 10. Mai 1910 STB-Strom Oktober 1930 SBB-Strom
Höhendifferenz: 406 m Lenzburg - 520 m Beinwil am See
Fahrzeit 1909: 34 min
Auf diesem Streckenabschnitt gelangen wir kurz vor Seon ins eigentliche Seetal.
Entlang des Hallwilersees mit dem unweit der Haltestelle Boniswil gelegenen Wasserschloss Hallwil und der auch Heute noch überwiegend durch unverbaute liebliche Landschaft führenden Strecke, erreichen wir Beinwil am See.
Die Gegend war um 1900 auch als Stumpenland bekannt. Selbst aus Afrika gelangten ab dortigen Plantagen via Seeweg und schlussendlich mit der Seethalbahn, Wagenladungen um Wagenladungen in heimische Gefilde. Villiger, Eichenberger, Burger Rössli Stumpen, Begriffe die Raucher ins schwärmen bringen konnten. Als kleiner Junge verbaute ich hunderte von leeren Villiger-Export Schachteln in Grossvaters Estrich!
Heute kultivieren einzelne Seetaler-Landwirte noch Tabak an. Eine der letzten Tabakfabrik findet sich in Menziken, geführt von 3 Damen notabene.(siehe unter dem Link)
Ebenfalls in Menziken erläutert ein liebevoll gestaltetes und sehenswertes Museum die Geschichte dieses Gewerbezweiges im See und Wynental, zu deren Entwicklung auch die Seethalbahn einen ehrheblichen Teil beisteuerte. www.tabakmuseum.ch
Nun genug der Zahlen und Geschichten, setzen wir uns in den Zug und machen uns auf die Reise nach "Böjou" wie es im einheimischen Dialekt heisst.
.
.
. 1902: Der Südbahn-Bahnhof wurde am 23.6.1874 in Betrieb genommen.
Die STB hatte wie in Wildegg und Emmenbrücke, ein vertraglich geregeltes Mitbenützungsrecht für die Wartesääle.
An der Emailtafel am Gebäudeecken steht Bahnhof Restaurant.
Die Strecke der Seethalbahn mündet rechts in ihr separates Gleisfeld. Auf ein eigenes STB-Aufnahmegebäude wurde nach ersten Erwägungen verzichtet.
Beim Bau der Heitersberglinie wurde das stattliche Gebäude 1972 abgebrochen und durch einen Neubau ersetzt.
Wie zur Privatbahnzeit so wird auch in Zukunft der Seetaler, sein eigenes Gleis, rechts vom Bahnhof behalten.
Foto: Sammlung Daniel Ammann
.
. Der Plan aus dem Jahre 1894 zeigt bemerkenswerte Details:
Nebst den Initialien A.S.B. für Aargauische Südbahn ist der Standort des geplanten STB Aufnahmegebäudes vis a vis deren AG eingezeichnet.
Im Weiteren das STB Gleisfeld samt Drehscheibe und Remise!
Der 1895 eröffneten Zweigstrecke nach Wildegg ist wohl zuzuschreiben, dass dieses Projekt nie umgesetzt wurde.
. Selbst die Pläne für das Gebäude waren schon gezeichnet:
Mit den Massen L 9.22m, B 6.00m H 6.25 und einer 8.00m Rampe eher ein bescheidenes Gebäude.
Wie Obiges Bild zeigt, musste am Schluss eine Wärterbude genügen, Wildegg als Anschlusspunkt zur Haupttransversale und Endpunkt der STB hatte Lenzburg betrieblich den Rang abgelaufen.
Die Pläne" Lenzburg Alte Station", verschwanden für immer in den Schubladen.
Pläne: Staatsarchiv Kt.Aargau
.
. Gleisplan 1957
. Das Stellwerk Domino 69 zum Seetalteil war vom 2.12.1974 bis am 20.11.2011 in Betrieb.
Am 28.8.1997 nach der Aufhebung der Dienststation Spitzkehre fügte man diese mit dem Zusatzstellwerk Symo dem Integra bei.
Foto: Daniel Ammann
.
.
.
. Betriebsbild Juli 1969: die Be 6/8 III13304 zieht ihren Kniezug am alten Südbahn-Bahnhof vorbei und macht sich auf den Weg nach Reinach SBB.
. Gleisseite des 1.Bahnhofsgebäudes von 1874
.
. Strassenseite: 1972 kurz vor Beginn des Abbruchs, der Bahnhof war 98 Jahre in Betrieb.
Foto: Georges Bossard
.
. Der Blick geht über das Seetalgleis hinweg zum alten Bahnhof
.
. Der Bahnhof fällt, es sind Filmausschnitte die aus einer Video Reportage stammen die in rund 45 min den alten Bahnhofsbetrieb, den Abbruch sowie Neubau in der Zeitspanne von 1972 - 75 zeigt.
Sammlung: Daniel Ammann
.
Juli 1974: die Re 4/4" 11159 im TEE Anstrich steht im Seetalteil bereit, um ihren GmP, Richtung Lake Valley zu befördern.
Die Nummern 11158 -61 wurden 1969 im TEE Look bereits so ab Werk abgeliefert.
Sammlung: Daniel Ammann
. Unhaltbare Zustände bestimmen noch am 1.3.2010 den Bahnhofsplatz.
Im Hintergrund laufen die Bauarbeiten für das 3.Gexigleis der Hauptlinie Zürich-Bern auf Hochtouren.
Foto: Daniel Ammann
.
. 1.3.2010: Einfahrt von Seon her in den Seetalteil.
Rechts der Güterschuppen und das später angebaute Cargo Büro.
Im grünen Häusschen befand sich das Domino Stellwerk.
Foto: Daniel Ammann
. 25.12.2011: Blinklichtanlage, Einfahrt, Stellwerkhäusschen und der Güterschuppen sind verschwunden.
Wo früher der Schuppen stand, quert nun das Anbindungsgleis den leeren Platz.
Foto: Daniel Ammann
. 1.3.2010: dank dem netten Entgegekommen der Neuen Aargauer Bank kommen wir in den Genuss einer schönen Vogelperspektive.
Foto: Daniel Ammann
.
30.12.2011: 22 Monate später hat sich das Bild grundlegend geändert!
der Schuppen, die Einfahrt etc. sucht man vergebens. Schön ist das neue Anbindungsgleis einsehbar.
Mein Dank geht wiederum an die Bank die mir ein Bild Einst und Heute von ihrem Dach herunter, gerne knipsen liess.
. Vor der Sanierung sicherte eine Rotlichtanlage den rege benützten Uebergang,
. Nach der Sanierung sichert lediglich eine Tram Warntafel!
Zusammen mit dem Umsteigeperron Gleis 7, dem Füssgängerübergang sind noch 3 weitere Parkplatzübergange in gleicher Weise "gesichert".
Diese Situation ist für Lokführer wie restliche Verkehrsteilnehmer (wenn auch rechtlich korrekt im Trambetrieb), nicht gerade glücklich gelöst!
Bemerkenswert, hat man im Tal doch nicht unerheblich in gesicherte Uebergänge mit Drehleuchten investiert.
. 30.12.2011: wo früher Züge einfuhren ist ein gekiester Veloplatz geworden.
Die einstigen Gleise 11 - 13 enden im Schotter.
.
. Betriebsbild 3.5.2009: im Hintergrund der im Zusammenhang mit dem Bau der Heitersberglinie 1972 -75 erstellte Neubau.
Die 3 RABe 520 stehen auf Gleis 11 -13.
Foto: Daniel Ammann
.
.
3.5.2009: der Blick geht über den alten Seetalteil der 128 Jahre im Dienst war .
.
Der Blick geht zurück zur Ausfahrt in den Seetalteil.
Mit einer Sägezahnfahrt via Nationalbahngleis Lenzburg - Hunzenschwil, gelangte man aus dem Seetal auf die Hauptlinie, Zürich - Bern.
Foto: Daniel Ammann
.
Zwischen den beiden Am 843 hindurch führte der Seetalanschluss ans übrige SBB Streckennetz.
Foto: Daniel Ammann
.
. 21.3.2011: der letzte Tag des Güterschuppens geht zu Ende, Morgen fahren die Bagger auf.
137 Jahre lang bot er treu seine Dienste an, auch dem Militär diente als Materialzentrale.
.
. 1972 herrscht noch emsiges Treiben auf der Verladerampe, zig Leute waren da tagtäglich beschäftigt mit Ein, Aus und Umlad.... vergangene Zeiten..
. 22.3.2011: bereits angenagt, presentiert sich der 1874 durch die damalige Südbahn erbaute Schuppen.
Das SBB Cargo Personal wurde abgezogen und nach Suhr und Birrfeld ausgelagert, deren Büros stillgelegt, das 110m lange Gebäude geräumt.
. 25.3.2011: zwischen den beiden RABe 520 ragen die letzten Fragmente des Schuppens in die Höhe.
Bald gehts auch dem separaten Seethalteil an den Kragen.
.
. 28.5.2011: der Schuppen ist Geschichte, der dadurch nun freie Blick erstmals seit 1883, schweift hinüber zur Hauptlinie Zürich - Bern.
Parkplätze sind vorderhand an seine Stelle gerückt, bald wird mit dem neuen Anbindungsgleis des Seetals begonnen.
Foto: Daniel Ammann
Die Neugestaltung des Bahnhofplatzes nach Projekt LOOP
Bis 2013 wird rund um den Bahnhof 12 Mio. Franken investiert:
Das Relaisgebäude bleibt bestehen, wird jedoch mit Glas verkleidet und teilweise umgenutzt mit Einkaufsläden
Der eigentliche Bahnhof mit Schalterhalle wird neu erstellt
Ein neuer Busterminal mit 6 überdachten Andockstationen entsteht
Der ganze Platz wird mit Betonplatten ausgelegt
Neue Velo, Taxi und Autoparkplätze
Ganzer Bahnhofsplatz wird zur Begegnungszone lässt aber Autos zu
. Von links mündet der Seetaler wie bislang in den neuen Bahnhofsplatz ein und endet auf der Höhe des neuen Aufnahmegebäudes. (hinteres Gebäude)
. Der neue Seetalbahn-Haltepunkt auf Gleis 7 ist gelb markiert.
Der bisherige Seetalteil wird später überbaut, das Anbindungsgleis ist neu links am AG herumgeführt.
. Das ganze Projekt noch aus der Vogelperspektive.
Die neue Haltestelle der Seetalbahn wurde unabhänging vom eigentlichen Umbau bereits 2011 umgesetzt.
. 23.7.2011: Ausfahrt aus dem Seetalteil.
. 23.7.2011: Blick Richtung Bahnhofplatz mit dem Stellwerkhäusschen.
In 16 Wochen steigt hier Niemand mehr auf Gleis 11 aus oder ein, es wird aufgehoben und ersatzlos gestrichen.
Der linke tiefere Teil samt angebauter Schalterhalle wird durch einen Neubau ersetzt werden. Das Relaisgebäude dahinter bleibt stehen und wird verglast und teilweise umgenutzt.
. 1.12.2011: Das neue Anbindungsgleis hat das Stellwerkhäuschen samt Einfahrt in den alten Teil von 1883 verdrängt.
Gleis 11 wurde am 20.11.2011 stillgelegt.
. 15.4.2011: vor dem eigentlichen Neubau der Haltestelle werden Gleis, Bahnübergang sowie Fahrleitung samt neuen Masten verlegt/gesetzt,
. 23.7.2011: die zukünftige Haltestelle und nördliche Endpunkt der Seetalbahn ist in Bau.
Noch steht das Signal und verrichtet seine Dienste, dies seit den 60er Jahren.
. 25.12.2011: seit dem 21.11.2011 ist die neue Haltestelle samt Gleis 7 in Betrieb.
Die Fernsteuerung von Olten aus hat die örtliche Bedienung tags zuvor abgelöst.
.
1890: noch steht die Güterdienststation solo, vom nachträglich angebauten Aufnahmegebäude fehlt noch jede Spur.
So spartanisch waren die Ersten Bauten zur Eröffnungszeit weitgehend einheitlich, im ganzen Tal gebaut.
.
Im Büro der einstigen Güterdienststation kam bei deren Abbruch diese Tapete zum Vorschein, sie dürfte wohl um 1883 angebracht worden sein.
Foto: Daniel Ammann
.
1906: Sehr schön ist das nun an die bestehende Güterdienststation von 1883, neu angefügte neue Aufnahmegebäude ersichtlich.
Es wird seinen Dienst die nächsten 96 Jahre, bis 2002 verrichten.
.
.
.
Rückgebaut sind Gleis 3 und 4
.
. Vorstand Eichenberger im Dienst von 1913 - 41 stellt das Einfahrsignal.
.
. Das Schalterwerk wurde am 13.3.1953 in Betrieb genommen und löste das Mechanische samt Klappscheibensignale ab.
.
.
Bahnhofsgelände 1988
Betriebsbild: Soeben durcheilt der Be 4/6 Triebwagen mit heulenden Motoren, die Station in Leerfahrt.
Auf dem Seitenast, Beinwil am See - Beromünster wird er dann fürs Publikum zugänglich sein.
Foto: Heinz Sigrist
.
.
3.5.2004: Der letzte Tag für den Bahnhof neigt sich dem Ende entgegen.
Bereits sind die Dachziegel entfernt worden, am nächsten Morgen fahren die Bagger auf.
Foto: Daniel Ammann
.
2004: Vom 4.-10 Mai geht der Bahnhof mit brutalem Getöse zu Boden.
Für mich als Ortsbürger der Jahrzehntelang mit dem vertrauten Bild aufgewachsen ist, ein wehmütiger Abschied.
Foto: Heinz Wüst
.
2004: Die neuen Normbauten RV 05 sind bereits in Betrieb.
Für das ehemalige STB Gebäude im Hintergrund von 1883/1906 ist der letzte Schnee gefallen.
An seinem Platz steht Heute ein Kebab - Glasbau und Parkfelder.
Foto: Daniel Ammann
.
. 17.4.2010: So presentiert sich Seon nach dem Umbau.
Das ehemalige AG ist nüchernen Parkfeldern gewichen.
Foto: Daniel Ammann
. Bahnhof Seon in der Totalansicht am 17.4.2010.
Foto: Daniel Ammann
.
1925: Der 1.Bahnhof aus der Eröffnungszeit.
Erst 1939 wird ihm südlich ein grösserer Schuppen beigefügt.
1942 wird das AG abgerissen, der Schuppen indes erhält ein neues Gebäude angefügt.
Das Restaurant im Hintergrund fällt in den 60 Jahren, dem Spitzhammer zum Opfer.
Foto: Gemeinde Hallwil
.
Rückgebaut sind Gleis 1 und 3
.
Betriebsbild mit De 6/6 15302 vor dem von 1944 bis zum 11. Oktober 2002 in Dienst stehenden, 2. Bahnhofsgebäude.
Gut sichtbar, der erwähnte Schuppen der schon beim 1.Gebäude angefügt und bei dessen Abriss beibehalten wurde.
Das Schalterwerk stammte aus dem Jahr 1947.
Foto: Peter Sautter
.
.
Der Abbruch erfolgte am 10. November 2002.
Gleis1 wurde gleichzeitig rückgebaut und damit Hallwil zur Haltestelle degradiert.
Gleis 3 quittierte bereits 1998 seinen Dienst und wich einer Personenunterführung.
Heute liegen noch Restgeleise bei der ehemaligen Verladestelle.
Foto: Heinz Fröhlich
.
Betriebsfoto: 1980 war die Cargo-Welt noch in Ordnung:
Der De 4/4 1668 fährt soeben von Seon herkommend, an den emsigen Arbeitern die zur nahegelegen Isolierfabrik gehören vorbei.
Das waren noch Zeiten, als der Dämmungsrohstoff Kork, ins Freiverladegleise geschoben wurde.
Uebrigens sagt Ihnen der Name Bertschi Dürrenäsch etwas, an dieser Stelle dürfte der Grundgedanke des Hupac Unternehmens gelegt worden sein.
.
.
2002 wurde die 3.Haltestelle in RV 05 Ausführung, die nunmehr um ca. 200 Richtung Süden verlegt wurde, eröffnet.
2005 änderte man den Namen von Hallwil-Dürrenäsch auf nunmehr Hallwil.
Sowas gabs schon Einmal: bis in die 40 Jahre hinein trug die Station den Namen Niederhallwyl.
Foto: Daniel Ammann
.
. 14.5.2009: mit dem Bau des Kreisels rund 100m nördlich des ehemaligen Bahnhofs ist begonnen worden.
Foto: Daniel Ammann
.
. 14.11.2009: dieser Tage wurde der (Bahn)kreisel in Betrieb genommen.
Gleichzeitig wurde damit auch der Zweite bestehende Bahnübergang Richtung Dürrenäsch geschlossen.
Nähert sich der Seetaler, schalten alle (Strassen) Ampeln auf Rot und lassen dem Zug die Vorfahrt.
Die Trasseführung wurde leicht angepasst und gestreckt.
Im Hintergrund ist noch das Dach des ehemaliegen Freiverladeplatzes sichtbar, die ohne Anschluss unter Kies versteckten Geleise, liegen Heute noch.
Foto: Daniel Ammann
.
.
1927: Stolz posieren die SBB Angestellen vor "ihrem" Bahnhof aus der Eröffnungszeit.
Sehr schön ist der Backsteinbau in Riegelbauweise ersichtlich, dem AG bleiben nur noch wenige Jahre.
Diese eher primitive Gebäudearchitektur, war im Seetal zur Zeit der Betriebsaufnahme im ganzen Tal, mehrheitlicher Standardbau.
Foto: Hans Hintermann / Sammlung Daniel Ammann
.
So hätte die Gleisanlage mit der abzweigenden Stichstrecke am rechten Bildrand unten, Richtung Schloss Hallwil, ausgesehen.
Bereits 1906 existierten Pläne einer Verbindung nach Wohlen.
Der obige Plan stammt aus der Projektstudie vom 11.7.1916 mit der Strecke nach Seengen.
1918 erfolgte noch eine Verlängerungsvariante bis nach Meisterschwanden zur WM.
Alle Pläne wurden indes nicht umgesetzt, der Autobusverkehr war schon zu weit fortgeschritten.
Archiv: SBB Historic
.
5/ 2009: Rückbau Gleis 1, 3 und 4
Das StellwerkMini Domino 55, kam 1969 in Betrieb.
.
. 1933: Das 2. Aufnahmegebäude steht, Personal samt Dame posieren vor dem Neubau.
An der Rampe steht ein Güterwagen K2.
Foto: Hans Hintermann / Sammlung Daniel Ammann
.
Betriebsbild 1980: die Re 4/4" mit ihrem Kniezug auf dem Weg nach Reinach, begegnet dem De 4/4 Pendel.
Foto: Erwin Suter
.
25.1.2009: Der Termin rückt unaufhaltsam näher, im Zuge der Totalsanierung wird kein Stein auf dem anderen bleiben.
2004 kürzte man den bisherigen Stationsnamen Boniswil-Seengen auf nunmehr Boniswil.
Bereits 2002 legte man die Gleise 1, 3 und 4 still und entfernte deren Oberleitung.
Fotos: Daniel Ammann
.
Rückseite des Gebäudes, die Schalter sind längst verschlossen.
Von hier aus sollte ursprünglich der Verbindungsast via Seengen zur Wohlen- Meisterschwanden- Bahn beginnen.
Es blieb bei den Plänen, die im Staatsarchiv in Aarau Zeugnis davon ablegen.
.
Nordansicht, die Situation wird sich bald komplett ändern, wird doch die neue Haltestelle an ganz anderer Stelle im Dorf zu liegen kommen.
Am Ende der Rampe befand sich ...
.
.
Betriebsbild: ... bis in die 70-Jahre hinein der 3 Tonnen Stationskranen.
Hier manöveriert gerade eine der drei De 6/6 mit ihrem GmP, Güterwagen in die Abstellgeleise.
Mit Boniswil werden wir uns in Folge eingehender befassen:
die Tatsache, dass sich hier ein Jahrzehnte vertrautes Dorfbild markant ändert und die Seetalbahn nebst Emmen eine komplett neue Linienführung seit der Eröffnung von 1883 erhält, ist sicher Grund genug.
Es wird spannend sein, den Bahnbau 2009 -11 in packenden Bildern mitzuverfolgen und festzuhalten.
Mit einem Kredit von 17 Mio. Franken, das gewichtigste Seetalbahn-Sanierungsstück auf Aargauer Boden.
Die Betriebsaufnahme soll noch vor Ostern 2011 stattfinden.
Die offizielle Einweihung findet dann am 24. - 26. Juni 2011 mit einem Volksfest statt.
Nun wünsch ich viel Spass mit den Bildern vom Werden und Vergehn in Boniswil.
25.1.2009: noch liegt die 3 -Weg Weiche, wohl schon eine Rarität ihrer Art!
Im Hintergrund liegen Gleis 3 und 4 sowie die Waage, rechts mündet Gleis 1 in die Hauptstrecke Richtung Hallwil.
1898 wurden die Abstellanlage die sich notabene auf Hallwiler Boden befindet,erstellt.
.
.
.
. 26.4.2009: Seite Hallwil ist die neue Streckenführung bereits planiert.
Links der Seethalmasten wird eine neue Erschliessungsstrasse erstellt, damit können diverse Bahnübergänge geschlossen werden.
Foto: Daniel Ammann
.
14.5.2009: der Hauch des Todes ist schon spürbar.
Die Geleise 1 (halb) 3 und 4 sowie die oben erwähnte Weiche sind entfernt worden.
Am Abend des nächsten Tages bleibt die Uhr für immer stehn, die Stationsschilder werden nach 78 Jahren demontiert.
Foto: Daniel Ammann
.
.
14.8.2008: Die Profile zeigens an, hier kommt die neue Haltestelle zu liegen.
Durch das Wiesland im Hintergrund wird die Neubaustrecke führen.
.
.
. 17.4.2010: hier kommt die neue Haltestelle zu liegen.
.
. 31.10.2010: gut sichtbar, dass die Haltestelle in einer Kurve zu liegen kommt.
Bemerkenswert dass sich die Sonnenblume halten konnte!
.
. 14.5.2009: Noch eine andere Perspektive der neuen Linienführung, sie wird das Kulturland im Vordergrund durchqueren.
Baubeginn soll hier im August 2009 sein, bald ists vorbei mit der ländlichen Ruhe.
Im Hintergrund ist die alte Strecke und der Hallwilersee sichtbar.
Foto: Daniel Ammann
8.5.2011: Praktisch auf den Tag genau 2 Jahre später aus dem gleichen Blickwinkel, fährt der Zug auf dem neuen Trassee.
Foto: Daniel Ammann
.
.
. 14.5.2009: Noch durchfahren die Züge, hier der RABe 520 003-5 Emmen, die alte Strecke mitten durchs Dorf, unter den Seethalmasten von 1908.
Der Blick geht Richtung Norden Dorfeinwärts.
Foto: Daniel Ammann
.
. Dorfauswärts sieht es fast noch so aus wie in den 60er Jahren.
Nur hier ist noch der Blick auf die in Reih und Glied stehenden genieteten STB-Masten der Firma BBC möglich.Soeben passiert der RABe 520 005-0 Eschenbach.
Foto: Daniel Ammann
.
. 14.5.2009: Seite Birrwil ist mit der Neutrassierung soeben begonnen worden.
Die an dieser Stelle ursprünglich geplante Haltestelle Alliswil ist gestrichen worden.
Foto: Daniel Ammann
.
. 14.11.2010: die neuen Masten sind gestellt, die Linienführung zieht sich durchs Kulturland Richtung Dorfmitte.
Foto: Daniel Ammann
.
. 15.5.2009: Letzter Betriebstag, noch halten die Züge vor dem Bahnhof von 1931, nach dem Nachtzug endet eine Epoche.
Ein letzter Flirt unter dem Perrondach, ob sich die Jugend später noch daran errinnert?
Foto: Daniel Ammann
.
.
. 18.5.2009: die neue Haltestelle ist in Betrieb, bis zur Eröffnung wird sie ihren Dienst versehn.
Foto: Daniel Ammann
.
. 18.5.2009: der 2. und 3. "Bahnhof" auf demselben Bild vereint.
Dort wo noch der alte Bahnhof steht, wird die neue Linienführung leicht ansteigend, in Zukunft durchführen.
Weitere Häuser werden hierfür der Spitzhacke zum Opfer fallen.
Foto: Daniel Ammann
.
.
. 19.5.2009 18:30 Uhr: der Abbruch hat begonnen!
der Schuppen musste erste Federn lassen und die Ziegel auf dem Dach des AG wurden entfernt.
Die Baggerzange auf der Rampe lässt nichts Gutes erahnen!
Foto: Daniel Ammann
.
. 20.5.2009 11:30 Uhr: Nun gehts Schlag auf Schlag, der Bagger ist voll in Aktion, bereits ist ein grosser Teil des Schuppens verschwunden.
Foto: Daniel Ammann
.
Mit Erlaubnis des Abbruchteams durfte ich nochmals auf einen letzten Rundgang.
Das Gebäude erzittert bereits in den Grundfesten, ein nachdenkliches Gefühl schleicht sich ein.Der Blick fällt auf die Baustelle Richtung Hallwil.
Foto: Daniel Ammann
.
.
. 20.5.2009 17:00 Uhr: der Güterschuppen ist praktisch dem Erdboden gleich.
Foto: Daniel Ammann
.
. Im Trümmerfeld verbogener Stahlträgern.
Morgen ruhen die Arbeiten infolge Auffahrt, eine letzte Gnadenfrist im Spiel mir das Lied vom Tod .
Foto: Doris Ammann
.
. 22.5.2009 9:30 Uhr: In wenigen Augenblicken nagt der Bagger das Gebäude an.
.
. 22.5.2009 9:51 Uhr: mit lautem Getöse kracht das Perrondach zu Boden.
.
. 22.5.2009 10:15 Uhr: das halbe Dach der Westseite wird in einem Stück weggrissen.
.
. 22.5.2009 10:30 Uhr: mögen Sie sich noch an das vorherige Bild mit der Fensteraussicht errinnern? Hier fällt es klirrend hinunter.
.
. 22.5.2009 11:17 Uhr: bei laufendem Bahnbetrieb fällt Stück um Stück des Bahnhofs.
.
. Die Balkon-Perspektiven verdanke ich dem netten Entgegekommen der Wirtin des vis a vis gelegenen Restaurant Bahnhof, das gleichzeitig zur Eröffnung 1883, ebenfalls seinen Betrieb aufnahm.
Uebrigens hat sie auch ein Eisenbahn-Herz, sind in der Gaststube doch als Erinnerung alte Aufnahmen des Bahnhofs aufgehängt. Ein kühles Bier unter den schattenspendenden Kastanienbäume ist natürlich auch nicht zu verachten.
Fotos: Daniel Ammann
.
.
. 22.5.2009 15:30 Uhr: soeben entschwindet die Türe zum Schalterraum.
.
. 22.5.2009 16:00 Uhr: ca.die Hälfte des Gebäudes ist weg.
.
Boniswil ist der insgesamt 9.Bahnhof, der im Zuge der Totalsanierung der Strecke zu Boden geht.
.
. 22.5.2009 16:45 Uhr: Bedrohliche Wolken verleihen dem makabren Szenario eine eigene Dynamik.
Das Perrondach ist zusammen mit den beiden Rasselläutwerken die jeweils die Züge ankündigten, endgültig gefallen.
.
Bald ist für die Abbruchmannschaft für Heute Feierabend.
Die staunenden Zugspassagiere kennen "Ihren Bahnhof" nicht mehr, bis am Montag bleibt dem Reststück noch eine letzte Verschnaufspause.
Fotos: Daniel Ammann
.
.
. 26.5.2009 10:30 Uhr: bald fällt die letzte Mauer
.
. Am Abend dieses Montags 25. Mai 2009 ist der Bahnhof Geschichte, nach Beseitigung der Rampe und des Schuttes, ist der Weg frei für die Neubaustrecke.
Bereits zu Beginn der nächsten Woche soll mit deren Bau, begonnen werden.
.
.
. 30.5.2009 11:00 Uhr: Aus und Vorbei,vom Bahnhof ist Nichts mehr zu sehen. Ein letzter Rest der Rampe ist noch auszumachen.
.
.
. Mit diesem Foto sind die Bilder vom Abbruch beendet, wie lange wird er wohl in Errinnerung bleiben?
Ob der Bahnhof wieder aufersteht, zumindest im Modell 1:87?
Der Schüler und grosse Seetalbahnfan Patrik Kunz baut ihn zurzeit nach, wir sind gespannt!
.
. 10.7.2010: auf der Rampe liegen die ersten Meter Geleise.
Foto: Daniel Ammann
.
. 24.6.2009: von Gebüsch und Bäumen befreit, kann man den neuen Streckenverlauf zwischen den Häusern und Gärten hindurch, erstmals erahnen.
Ganz im Hintergrund sichtbar, wird soeben in weiteres Gebäude abgebrochen.
Foto: Doris Ammann
.
. 1.5.2010: die Rampe ist fertig erstellt, bereits stehen die Fahrleitungssockel, der Einschnitt ins Dorfbild wird markanter.
In einem Jahr sollen hier die Züge die Steigung erklimmen und die alte Streckenführung ersetzen.
Foto: Daniel Ammann
.
. 14.5.2009: noch deutet Nichts darauf hin, dass hier mal Schienen zu liegen kommen.
Der Scheune des Obstbau-Vereins und den dahinterstehenden Bäumen bleibt nur noch wenige Wochen.
Foto: Daniel Ammann
.
. 24.6.2009: der Abbruch der Scheune ist im vollen Gange.
Der Fotostandpunkt liegt nur wenige Meter von der neuen Haltestelle entfernt. Die Hauptstrasse nach Leutwil wird später durch eine Barriere gesichert.
Foto: Daniel Ammann
. 26.7.2009: die Scheune ist verschwunden, der Blick ist nun frei auf die zukünftigeLinienführung.
Foto: Daniel Ammann
. 17.4.2010: der Bagger hat sich nun am zukünftigen Bahnübergang eingerichtet.
. 31.10.2010: das Bahnübergangfundament ist nun in die Strasse eingelassen, noch fehlen Schienen und Masten.
. 24.1.2011: alles bereit für Schwellen und Schienen
Inzwischen stehen die Masten, die Fundamente für die Barriereanlage und der Uebergang hat Geleise erhalten.
In wenigen Tagen beginnt der Trasseeinbau.
Foto: Daniel Ammann
. 8.5.2011: noch muss man sich an den Anblick gewöhnen, seit 2 Wochen fahren die Züge über die Neubaustrecke.
Stand hier nicht mal eine Scheune?
Foto: Daniel Ammann
.
. 7.2.2011: Stück um Stück schafft der mächtige Kran heran.
Erstmals wird dabei der neue Bahnübergang befahren.
Foto: Daniel Ammann
6.3.2011: die neue Haltestelle nimmt langsam Formen an.
Foto: Daniel Ammann
.
26.7.2009: die beiden RABe 520 werden bereits von der neuen Stützmauer verdeckt.
Gut ist die Steigung ersichtlich die zur neuen Haltestelle hinaufführt.
Foto: Daniel Ammann
. 26.7.2008: Dort wo früher der Bahnhof stand, wächst nun die Stützmauer in die Höhe.
Foto: Daniel Ammann
. 26.7.2009: der Blick geht Richtung Dorfzentrum/Birrwil wo einst die Scheune stand.
Die neue Strecke führt hart an den Häusern vorbei.
Foto: Daniel Ammann
. 26.7.2009: Blick in die Gegenrichtung: hier hat die Steigung ihre Maximalhöhe erreicht.
Foto: Doris Ammann
. 30.8.2009: die neue Linienführung schiebt sich langsam durchs Kulturland.
Der Blick geht Richtung Birrwil, links die alte Strecke mit den Seethalmasten von 1908.
Foto: Daniel Ammann
. 1.11.2009: Blick Richtung Dorf, ca.80% der Neubaustrecke ist bereits ausgeebnet und planiert.
Man fühlt sich unweigerlich in die Zeiten des Lake Valley Bahnbaus von 1882 zurückversetzt.
In rund einem Jahr sollen hier die ersten Züge rollen.
Foto: Daniel Ammann
. 14.11.2010: die Masten stehen, noch fehlen die Ausleger.
Die Erde wurde wieder verteilt und dem Gelände angepasst, bald kommen Geleise und Schotterbett.
Daniel Ammann
.
. 7.2.2011: noch enden die Geleise in der Wiese, Fortsetzung folgt demnächst.
.
. Alt und neu liegen hier eng Nebeneinander.
Schön ist die Steigung der Rampe sichtbar, die zur Dorfmitte hinaufführt.
Foto: Daniel Ammann
.
. 17.4.2010: im Gegensatz zum Foto vom 14.5.2009 hat das Neubautrasse nun den Fotostandort erreicht.
Im Hintergrund ist die alte Linienführung ersichtlich.
Bereits stehen die ersten Mastfundamente.
Foto: Daniel Ammann
.
.
. In der Nacht vom 5./6.Juli 2010 baute man die aus Lenzburg stammende Weiche 45 in Boniswil ein.
Somit kann in die neue Streckenführung eingefahren werden.
Foto: Daniel Ammann
. In der Nacht hat der Kran seine Arbeit erledigt, er ist das erste Fahrzeug auf der Neubaustrecke.
Foto: Patrik Kunz
.
. Im Hintergrund passiert soeben ein RABe die Baustelle, noch läuft der Betrieb auf der herkömmlichen Strecke.
Stand hier einmal ein Bahnhof? Die Veränderung ist radikal!
Daniel Ammann
.
. Sehr schön sind alte und neue Streckenführung einsehbar.
Bald sind solche Aufnahmen unter STB Masten Vergangenheit.
. 1915: Selbst diese kleine Station verfügte über Gleiswaage und Kran.
In Folge wird sie als notabene letzte Güterdienststation ihrer Art in der Schweiz, 2006 unter Heimatschutz gestellt.
.
Rückgebaut sind Gleis 3
. Das herrliche Zeitdokument wiederspiegelt das damalige Wild West Ambiente.
Sammlung: Urs Strobel
. Der als Ergänzung des Güterschuppens beigestellte ehemalige Gepäckwagen stammt von den ehemaligen Tessiner Talbahnen die später in der Gotthardbahn aufgingen.
Der Wagen entstammt aus einer Serie von 11 Wagen mit Baujahr 1874.
Sammlung: Urs Strobel
. 2008 dann die Sensation, der Wagen hat Privat unweit des Bahnhofs überlebt!
Bei der Gotthardbahn trug er die Nummer 1604 bei den SBB 17405.
9.87m LüP , 9.15 t , Achstand 4.4m waren seine Daten.
Nach Vermittlung des Autors mit der HEG erfolgte eine Bestandesaufnahme, 2009 wurde der Wagen leider abgebrochen.
.
.
Betriebsbild 1979: gleich 2 De 6/6 fahren in den mit Blumen geschmückten Bahnhof ein.
Im Anbau befindet sich das Schalterwerk Baujahr 1947.
.
. 2007: Trotz Denkmalschutz fügte man an der Nordseite neue Elemente bei und entfernte die Rampe.
Leider wurde der ursprüngliche Backstein/Riegelbau nicht hervorgeholt, zudem reichte der Neuanstrich nur für 2 Gebäudeseiten!
Foto: Daniel Ammann
. West/Südansicht, im Inneren wurde der Schalter inkl. Messingdrehteller ausgebaut.
.
1911: Triebwagentreffen gleich dreier BCe 4/4 kurz nach der Elektrifikation.
Noch fehlt das Perrondach und das später rechts vom AG errichtete Nebengebäude.
Erwähnenswert ist auch der am Zugschluss mitlaufende Postwagen sowie der Gepäckwagen.
Foto: Archiv Daniel Ammann
.
.
Rückgebaut sind Gleis 3,5,7,8,9,11,12 und Spitzkehre nach Beromünster
Das Stellwerk Domino Baujahr 1969 war das Erste bei den SBB und ist Heute Privat erhalten .
.
. Betriebsbild: der Be 4/61607 Triebwagen wird nach kurzer Rückwärtsfahrt anhalten.
Nach dem erlischen des Rückstellsignals der Spitzkehre, gehts Vorwärts Richtung Reinach-Beromünster.
.
. Noch steht das Ausfahrsignal der Spitzkehre auf Rot.
Nach dem aufleuchten des Fahrbegriff 40 wird sich die Ae 6/6 Richtung Reinach Unterdorf auf den Weg machen.
Der Triebwagen Be 4/6 pendelt nach Beromünster.
Foto: Sammlung Daniel Ammann
.
. 2003: Die unpassenden RV 05 Elemente wurden inzwischen nach Protest Seitens der Bevölkerung wieder entfernt.
Der ehemalige Abzweigungsbahnhof ist kaum wieder zu erkennen. Der Güterschuppen im Hintergrund steht nur noch kurze Zeit.
Foto: Daniel Ammann
.
. Der Güterschuppen wurde 1907 auf Stelzen erbaut und stellte den klassischen STB Baustil dar wie z.B in Beromünster und Lenzburg Stadt.
Das Foto wurde im Januar 2004 aufgenommen, der Abriss erfolgte zugunsten von Parkplätzen, am 23.9.2004.
Die unmittelbar davor beginnende Spitzkehre nach Beromünster ist bereits entfernt worden.
Foto: Daniel Ammann
.
.
. Ein Bild aus besseren Tagen des Güterschuppens sowie Infrastruktur, am 6.8.1981.
Neben der De 6/6 15303 steht das Rückstellsignal der Spitzkehre.
Ein Kuriosum, musste doch darauf zu, statt weggefahren werden.
Foto: Jean Marc Frybourg
.
. 1903: noch ist Dampfbetrieb angesagt.
Intressant ist im Hintergrund der später etwas weiter nördlich, neu erstellte Güterschuppen sowie rechts davon die ehemalige Remise.
Sammlung: Daniel Ammann
. 1940: noch steht das Haus am linken Bildrand samt Garten, der Bahnhof besitzt noch das Türmchen auf dem Dach.
Die Strasse ist gepflästert, nur wenige Fahrzeuge beleben den Löwenplatz.
Sammlung: Daniel Ammann
.
. ca Juli 1962: die Be 4/6 12338 zieht soeben auf den Löwenplatz vor.
Im Hintergrund rangiert ebenfalls ein Gotthard-Krokodil mit Kniewagen.
Sammlung: Daniel Ammann
. 1974: De 6/6 15302 rangiert den Postwagen über den Löwenplatz.
Die Umgebung ist noch fast unverändert.
Foto: Alfred Luft / Sammlung Beat Muggli
.
. 16.5.2011: es hat sich radikal geändert.
Modernisierter Löwenplatz mit Brunnen mitten im Kreisel.
Kommt der Zug schalten die Ampeln auf rot, die Fussgänger benützen die neue Unterführung.
Der Bahnhof hat etliche Gleise verloren, die Ausfahrt nach Reinach/Beromünster ist längst Geschichte.
Foto: Daniel Ammann
.
* Weiter geht die Reise auf dem Streckenteil 3 hinauf nach Beromünster (Moischter)