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Leichtstahlwagen in Lenzburg Stadt, abgestellt, vergessen, überwuchert.



Veränderungen prägen unsere Sinne.



Jahrzehntelanges Vertrautes entschwindet für immer, wird ersetzt, umgestaltet oder im besten Falle der Nachwelt, restauriert erhalten.

Die Bahnhöfe und Infrastruktur der nun 125 Jahre Geschichte schreibenden Seetalbahn, haben  dies in all den Jahren am eigenen "Leib" erfahren.

Das Karussel des Werden und Vergehns hat sich gerade in den letzten Jahren auch bei der Seetalbahn, markant niedergeschlagen.

Ich habe mich der Vision hingegeben die Veränderungen bildlich zu dokumentieren.
Jahrzehntelanges forschen, sei es in Staatlichen Archiven oder bei Privatpersonen haben so manches Zeitdokument ans Tageslicht gebracht.

Der Vergleich ist spannend und prutal zugleich, leisen Wehmut mag einem da und dort beschleichen. 

Herzlich Danken möchte ich diesen zahlreichen Personen, Geschichten von früher zu erfahren war und ist ebenso spannend  wie das nicht Selbstverständliche, zur Einsicht frei gebende Bildmaterial. 




Nur wer die Vergangenheit kennt, ist offen für die Zukunft!









Ab 1885 bis 1892 baute man aus der Güterwagenserie L 301-09,  4 Wagen zu offenen Sommerwagen um. Sie erhielten die Nummern CL 22 - 25.
 
In den Sommermonaten verkehrten sie zu den oben aufgeführten Preisen und brachten die Reisenden zu den aufgelisteten "besuchteste Ausflugspunkte".  

Das Original-Plakat wurde in Amerika aufgestöbert und kehrte nach über 100 Jahren wieder in seine Heimat zurück.

Sammlung: Daniel Ammann





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Weichenverschluss Patent Vögele 1895 in Lenzburg Stadt









Frachtbrief, Abgangsort Reinach-Menziken anno 1894 

Sammlung: Daniel Ammann






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Begegnung, Schutz, Funktion und Zuhause verkörpern einen Bahnhof:

Alles ist nicht Ewig und muss Neuem weichen, hier geht der ehemalige Bahnhof Seon zu Boden.

Foto: Daniel Ammann




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Wo Einst Buffet und Salonwagen den Duft der weiten Welt verbreiteten, wachsen Heute Gras und Bäume darüber. 

Ausgedient, vergessen und sich selbst überlassen, die Natur holt sich s zurück .

Foto: Daniel Ammann




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Ausgedient und ausrangiert muss nicht immer Endstation bedeuten.

Das Vögele-Stellwerk vom ehemaligen Bahnhof Lenzburg Stadt gilt mit Jahrgang 1895 als eines der ältesten der Schweiz.

Stummer Zeitzeuge, Fossil aus einer anderen Epoche,manche Geschichten könnte es wohl erzählen. Hinüber gerettet als Andenken und Kulturgut.




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Warten, Fluchen, Sicherheit verkörpert eine Barriere.

Auch diese Kurbel errinnert an vergangene Zeiten, wo Muskelkraft noch vor Mausklick und elektronischer Ansteuerung stand.

Das bimmeln ist verstummt, nicht ganz, heute schlägt diese Kurbel an anderer Stelle den Barrierentakt mit Glockenschlag.

  

 




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 Originalziegel von der 1. Güterdienststation Seon 1883







Als Hersteller und Eigentümer noch eingegossen wurden.








Taschenuhrdeckel für treue Verdienste.

Sammlung: Daniel Ammann








Weichenstellhebel im Dschungel








Nägel, Schienenschrauben und Rippenplatten aus Niederlenz








Emailschild der Fahrleitung von 1930 vom Bahnhof Menziken SBB








Fahrausweis der 3. Klasse anno 1929 von Niederhallwil-Dürrenäsch








Drahtzugrollen zum Semaphor in Lenzburg Stadt





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Kesselwagen in Lenzburg Industrie





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